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Grandios, Morbid, Einmalig – Venedig

“La Serenissima” – die durchlauchtigste Herrscherin auf den Meeren – mit viel Musik, Kunst und Genuss – ein Fest der Sinne in Venedig!

Es gibt Orte, denen ein Zauber innewohnt, denen sich niemand entziehen kann. Venedig und sein weltberühmtes Opernhaus sind genau solche Sehnsuchtsorte. Das Fenice ist eine Legende und spiegelt das Schicksal seiner Heimatstadt wider: eine grosse Oper von Glanz und Verfall, Sieg und Niederlage und unerschütterlichem Lebensmut. Für Giuseppe Verdi war das  La Fenice sein ganz persönliches Lieblingsopernhaus. Wo könnte man den Maestro angemessener feiern, als an diesem denkwürdigen Ort. La Serenissima, die Allerdurchlauchteste Herrscherin der Meere – einstige Weltmacht, Sammelbecken grossartiger Kunstwerke und Spiegelbild der Menschheit. Die Tatsache, dass im März dieses Jahres ein Delfinpaar am Eingang des Canale Grande in der Lagune gesichtet wurde, lässt erahnen, wie sehr Venedig in den letzten Monaten zur Ruhe gekommen ist. Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern bis die Heerscharen von Touristen zurückkehren. Deshalb möchten wir Sie noch rechtzeitig davor in die ewige Schönheit dieser Stadt entführen. Geben Sie sich dem Rausch der Farben, welcher über den Kanälen liegt, hin und atmen Sie den faszinierenden Hauch von Melancholie, der die marmornen Palazzi umspielt. Freuen Sie sich auf ein Fest der Sinne in einem Juwel, in welchem sich Architektur, bildende Kunst, Theater und Musik zu einem Gesamtkunstwerk vereinen. Willkommen in Venedig!

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In Kürze

06. bis 10. Oktober 2021

Venedig

Hotel Bauer-Grünwald*****

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+41 61 281 11 88

Reisedetails

1. Tag | Mittwoch, 06. Oktober 2021 

Fahrt mit dem Bus nach Zürich Flughafen. 13:00 Uhr: Direkter Linienflug mit Swiss nach Venedig, wo wir um 14:05 Uhr landen werden. Hier werden wir von unserer Gästeführerin empfangen und von einem privat für unsere Gruppe gechartertem Boot durch die Lagune nach Venedig gebracht. Auf dem Boot haben wir einen kleinen Imbiss für Sie organisiert, damit Sie sich nach der Reise etwas stärken können.
Nach der Ankunft unternehmen wir einen kleinen Orientierungsspaziergang vorbei am Dogenpalast und über den Markusplatz zu unserem Hotel – dem legendären Bauer-Grünwald am Campo San Moise im Herzen Venedigs. Ihr Reisegepäck wurde bereits von einem Privattransport direkt vom Flughafen ins Hotel gebracht und erwartet Sie bereits auf Ihren Zimmern. Anschliessend Check-in und Zimmerbezug.

Am frühen Abend haben wir zunächst ein feines Dinner in einem guten Restaurant für Sie vorbereitet, bevor unsere gemeinsamen Tage in der Lagunenstadt mit einem ersten Highlight starten. Ein erster Blick auf San Marco genügt, um zu erahnen, dass die Serenissima Glück und Reichtum im Osten fand – bei der hochentwickelten, arabisch-muslimischen Kultur. Es verlohnt sich tausend Meilen zu reisen, um dies eine Stunde zu sehen. So kolossale Sachen, die in einem Jahrtausend geworden und gewachsen sind, liegen über alle Kritik hinaus. Das waren die Worte, welche Theodor Fontane über die Lippen kamen als er dieses Gebäude zum ersten Mal sah. Und genau das möchten wir heute Abend mit Ihnen machen! Ganz exklusiv haben wir eine Sonderführung ausserhalb der Öffnungszeiten in der Markuskirche für Sie möglich gemacht. Ohne Schlange stehen und Touristenmassen erstrahlen die uralten Mosaike nur für Sie allein in goldgleissendem Glanz – ein Erlebnis der Sonderklasse, welche Sie nicht so schnell vergessen werden. Was für ein Auftakt dieser Reise …

2. Tag | Donnerstag, 07. Oktober 2021

Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel erwartet Sie ein erster Stadtrundgang zusammen mit unserer Gästeführerin. Tauchen Sie ein in die wundervolle Zauberstadt. Entlang an verwunschenen Kanälen, über Brücken, vorbei an unzähligen Kirchen und Palazzi wird unser erstes Etappenziel der Campo San Rocco sein. Hier stossen wir auf ein Gebäude, welches John Ruskin in seinem Klassiker “Stones of Venice” euphorisch als eines der drei kostbarsten der Welt bezeichnete – die Scuola Grande di San Rocco. Für die Innendekoration wurden – wie es damals üblich war – bedeutende Künstler verpflichtet. Tintoretto schuf dort zwischen 1564 und 1588 mehr als 60 grossformatige Bilder mit Szenen aus dem Marienleben sowie aus dem Alten und Neuen Testament. In der prachtvollen Sala dell’Albergo wird eine ganze Wand von seiner “Passion Christi” eingenommen.

Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich die ultimative Museumskirche Santa Maria Gloriosa dei Frari, welche unser nächstes Ziel sein wird. Vom Hauptaltar aus überstrahlt Tizians berühmte “Himmelfahrt Mariens” mit leuchtenden Farben den ganzen Kirchenraum. Es ist das grösste Altargemälde in Venedig und auch das grösste Bild, das Tizian je geschaffen hat. Es gilt auf dem Weg von der Renaissance zum Barock, in vielerlei Hinsicht als künstlerische Revolution. Aber auch viele weitere Kunstwerke gibt es in dieser gewaltigen Bettelordenskirche der Franziskaner zu bestaunen. Die reichhaltigen Eindrücke des heutigen Vormittags werden wir anschliessend bei einem feinen venezianischen Mittagessen und einem guten Glas Wein nochmals Revue passieren lassen. Wer durch die Gassen Venedigs schlendert könnte meinen sich in einer sehr “steinernen Stadt” zu befinden. Kirchen, Paläste, Plätze und Häuser soweit das Auge reicht. Für Gärten und Parkanlagen gab es keinen Platz! Und doch gibt es sie – die “Giardini Segreti”! Kaum ein Besucher, noch nicht einmal die Bewohner Venedigs erahnen, dass sich etwa 500 Gärten in ihrer einzigartigen Stadt verbergen. Diese Garten-Kleinode haben allerdings meistens ein eher bescheidenes Ausmass und verstecken sich hinter den massiven Mauern von Wohnhäusern und Adelspalästen. Einen davon möchten wir heute Nachmittag mit Ihnen gemeinsam entdecken.

Wo der Canale Grande von der Rialtobrücke zur Akademie der Schönen Künste einen Bogen schlägt, liegt hinter dem Palazzo Cappello Malipiero Barnabo einer der bühnenwirksamsten Gärten Venedigs. Die Rose, unangefochtene Königin in den geheimen Gärten der Stadt, herrscht auch in diesem sehr eleganten Garten. Lassen Sie sich überraschen.

Nach einem erlebnisreichen Tag kehren wir am späten Nachmittag zu unserem Hotel zurück. Der heutige Abend steht zu Ihrer freien Verfügung. Auch das Nachtessen können Sie heute Abend individuell gestalten.

 

3. Tag | Freitag, 08. Oktober 2021

Jahrhundertelang garantierte das venezianische Handwerk der Seerepublik nicht nur eine profunde Basis für ihren Handel, sondern auch dem venezianischen Adel eine angemessene Ausstattung seiner Paläste mit Arbeiten in Mosaik, in Glas, in Seidenbrokat, in Holz, mit Blattgold oder in Spitzenstickerei. Heute Vormittag möchten wir mit Ihnen das alte Handwerk vergangener Jahrhunderte wieder aufleben lassen. Dass Venedig eine Stadt ist, deren Schönheit man sich als Besucher erlaufen muss, ist Ihnen mittlerweile längst bekannt. Deshalb werden wir auch heute nochmals, auf Schusters Rappen, ein weiteres Stadtsechstel mit Ihnen erkunden.

Entdecken Sie die Geheimnisse von Cannaregio – einem Stadtteil fernab vom gewohnten Trubel. Hier werden Sie Venedig nur mit den Einheimischen teilen müssen. Haben Sie sich am ersten Abend in der Markuskirche vielleicht die Frage gestellt, wie die wunderschönen Glasmosaiksteinchen hergestellt werden, welche zu Abertausenden das Innere der Kirche zieren? Dieses Geheimnis werden wir heute für Sie lüften. Der vom Laguneninselchen Murano stammende und somit in der Tradition der venezianischen Glasbläser aufgewachsene Angelo Orsoni gründete im Jahr 1888 seine Glasbläserei, die heute in Venedig die einzige ihrer Art ist, zudem ist sie die einzige Glasbläserei überhaupt, die in der Stadt tätig sein darf. 1889 präsentierte der Venezianer Orsoni seine herrliche Palette aus Glassteinchen auf der 10. Weltausstellung 1889 in Paris und beeindruckte bei dieser Gelegenheit den Katalanen Antoni Gaudi so nachhaltig, dass er die kleinen venezianischen „Smalti“ zur Dekoration seiner Sagrada Familia einsetzte. Anschliessend setzen wir unseren Spaziergang durch Cannaregio fort und widmen uns dem Ghetto von Venedig. Der Name Geto oder Gheto (Ghetto) bedeutet in venezianischem Dialekt „Metallguss“, weil die ersten Juden sich im Gebiet ehemaliger Metallgiessereien in Cannaregio ansiedelten. Die Republik wies ihnen 1516 dieses Wohn- und Arbeitsgebiet zu und somit entstand das erste Ghetto Europas. Die Juden Venedigs wohnten bis zum Ende der Republik im Jahre 1797 unter beengten Verhältnissen getrennt von der übrigen Bevölkerung, genossen aber gleichzeitig den Schutz durch die Republik. Sie wurden zwar wie überall im christlichen Europa hart besteuert, man gewährte ihnen aber in Venedig auch Schutz vor der Inquisition und den auch in der Lagunenstadt immer wieder vorkommenden Repressalien. Freuen sie sich auf einen spannenden Spaziergang durch diesen äusserst interessanten Stadtteil der Lagunenstadt.

Nach einem kleinen gemeinsamen Mittagessen möchten wir Ihnen den heutigen Nachmittag für Ihre eigenen Aktivitäten zur Verfügung stellen. Geniessen Sie einen ruhigen Nachmittag in einem der zahllosen Cafés, frönen Sie den vielen Kirchen und Museen, welche wir Ihnen auf dieser Reise leider nicht zeigen können oder statten Sie der “letzen Dogin” von Venedig – Peggy Guggenheim – einen Besuch in ihrer Sammlung am Canale Grande ab. Vielleicht zieht es Sie aber auch in eine der kleinen aber feinen Boutiquen – in Venedig kann man übrigens wunderbar einkaufen! Die Palette der Möglichkeiten ist nahezu genauso unerschöpflich wie die Vielzahl von Farbnuancen, welche uns heute bei Meister Orsoni begegnet sind.

Am Abend treffen wir uns wieder in der Hotellobby, um zu einem weiteren Highlight dieser Reise aufzubrechen. Mit privaten Taxibooten werden wir abgeholt und stilvoll zum Palazzo Gradenigo gebracht, welcher die wunderschöne Kulisse für den heutigen Abend sein wird. Gleich nach der Wasserpforte des Palastes empfängt uns unsere Gastgeberin und Freundin Flavia, um uns in ihrem privaten Palazzo willkommen zu heissen. Geniessen Sie einen unvergesslichen Abend mit Musik und authentischen venezianischen Speisen im von Kerzen erleuchteten Piano nobile des Palazzo Gradenigo – nur für unsere Gruppe und ganz privat. Anschliessend: Rückfahrt mit Taxibooten zum Hotel.

 

4. Tag | Samstag, 09. Oktober 2021

Auf der riesigen Schiffswerft wurde Venedigs Macht zusammengezimmert: Im Arsenale entstanden die Kriegs- und Handelsschiffe der Seerepublik. Die 1104 gegründete und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweiterte Anlage entwickelte sich im 15. Jh. Mit 16‘000 Arbeitern zur grössten Schiffsbaustätte der Welt, in dem – ähnlich wie am Fliessband – in Reihe produziert wurde. Heute ist das Arsenal eine Industrieruine und dient als Schauplatz der Biennale und kann deshalb auch nur währenddessen besucht werden, da 1/3 der Anlage noch heute militärisch genutzt wird. Da während unserer Reisezeit ein Besuch möglich ist, sollten wir diese Chance auf keinen Fall ungenutzt lassen. Freuen Sie sich auf einen spannenden Vormittag zusammen mit unserer Gästeführerin. Im Anschluss daran haben wir ein leichtes Mittagessen für Sie bestellt, damit Sie sich bei feinen Speisen und gutem Wein ein wenig erholen können.

Danach möchten wir (nicht nur, weil sie gerade um die Ecke liegt) dem ehemaligen Dom von Venedig “San Pietro di Castello” einen Besuch abstatten. Im Jahre 1558 wurde Andrea Palladio vom Patriarchen Antonio Diedo mit dem Neubau der Kirche beauftragt – womit der grosse Architekt erstmals nach Venedig gerufen wurde. Als Bischofskirche war die Peterskirche eine der wichtigsten Kirchen und Sehenswürdigkeiten in Venedig, umso mehr erstaunt ihre Lage in Lagunenstadt: weitab vom wichtigen Zentrum, dem Markusplatz. Aber gerade diese ungewöhnliche Lage ist sinnbildlich für die komplizierte Beziehung, die über Jahrhunderte die Lagunenstadt mit dem Papststuhl in Rom verband. Architektonisch stellt die Peterskirche eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Venedig dar, angereichert durch Kunstwerke der bedeutendsten Künstler ihrer Zeit, was ihre Besichtigung zu einem besonderen Erlebnis macht.

Anschliessend Rückkehr in unser Hotel, damit Sie sich auf den langersehnten Opernbesuch im Gran Teatro La Fenice vorbereiten können.

18.00 Uhr: Treffpunkt in der Lobby des Hotels und kurzer Fussweg zum legendären Gran Teatro La Fenice. Dieses Theater, welches nach dem verheerenden Brand im Januar 1996 (bereits zum dritten Mal) komplett zerstört wurde, erhob sich nach acht Jahren Bauzeit wie der Phönix aus der Asche und konnte im Jahre 2004 – gänzlich neu erschaffen – seinen regulären Spielbetrieb wieder aufnehmen. Dieser Belcanto-Tempel gehört zweifellos zu den glanzvollsten, traditionsreichsten und schönsten Opernhäusern der Welt. Der Zuschauerraum gleicht einem Märchenpalast, Vestibüle, Treppenläufe und Foyers strahlen in hellem Gelb, mit Fresken, Kapitellen, Putten und Gold. Glitzernde Leuchter allenthalben und überall begegnet uns der Phönix, der dem Theater Namensgeber und Symbol ist.
Um 19.00 Uhr hebt sich der Vorhang zu Giuseppe Verdis Meisterwerk “Rigoletto”, welches am 11. März 1851 genau hier, im La Fenice, zum ersten Mal in Szene ging. Diese gefühlvolle und dramatische Oper rund um den Hofnarren Rigoletto am Hofe des Herzogs von Mantua und seiner über alles geliebten Tochter Gilda endet tödlich – leider ausgerechnet für die Person, welche es am allerwenigsten verdient hat! Leiden Sie mit und geniessen Sie eine jener Opern, welche Verdis Weltruhm mitbegründeten in einem der schönsten Opernhäuser der Welt!
Nach der Vorstellung: Kurzer Spaziergang zurück zum Hotel und individueller Ausklang des Abends.

 

5. Tag | Sonntag, 10. Oktober 2021

Heute heisst es zwar bereits schon wieder Abschiednehmen von Venedig aber bevor es soweit ist die Heimreise anzutreten, haben wir noch viel mit Ihnen vor. Nach einem letzten Frühstück checken wir im Hotel aus. Auch heute wird Ihr Reisegepäck mit einem gesonderten Transport direkt zum Flughafen gebracht, wo Sie dieses erst vor dem Abflug wieder in Empfang nehmen werden. Danach möchten wir gemeinsam mit Ihnen “Venedigs bunte Hinterhöfe” erkunden – wie die Inseln der Lagune genannt werden. Wie treibende Buckel im seichten Wasser zwischen Festland und Meer liegen rund vierzig Inselsprengsel und langgezogene Sandbänke in der venezianischen Lagune. Zwei davon möchten wir heute mit Ihnen besuchen.
Torcello wird unser erstes Etappenziel des heutigen Tages sein. Hier erinnert nur noch eine Piazza an eine blühende mittelalterliche Stadt, in der es einmal 20‘000 Menschen, zwölf Pfarreien und sechzehn Klöster gab. Pessimisten sehen in dieser Schattenstadt, die vor Venedig blühte und vor Venedig unterging, ein Menetekel für das heutige Venedig – denn die Lagune ist ein fragiles und bizarres Gebilde. Zwei grosse Highlights gibt es aber immer noch – und beide möchten wir Ihnen heute zeigen. Zunächst erwartet Sie noch eine geführte Besichtigung durch die ehemalige mittelalterliche Bischofskirche Santa Maria Assunta, welche noch heute von der wichtigen Rolle zeugt, welche Torcello einst inne hatte. Die Kirche Santa Maria Assunta beherbergt eine der beeindruckendsten Weltengerichtsdarstellungen des hohen Mittelalters, in Mosaik-Technik gearbeitet, wie in der Lagune nicht unüblich. Das letzte, was der mittelalterliche, wie auch neuzeitliche Besucher beim Verlassen der Kirche an der Innenseite der Westfassade sieht, ist die Darstellung der 7 Todessünden, die es in vergleichbarer „Schrecklichkeit“ nur noch in Dantes Schilderung des Inferno in seinem Meisterwerk der „Göttlichen Komödie“ gibt. Vom Glockenturm der Kirche, zu dem eine Rampe heraufführt, hat man einen fantastischen Überblick über die Lagune von Venedig. Hemingway liebte es, sich in die Lagune, nach Torcello, zurückzuziehen, wenn es ihm in Venedig zu überlaufen war. Er wohnte dann in der Locanda Cipriani und genoss im Garten die Stille der Lagune. Lassen Sie es uns Hemingway gleichtun und unseren Aufenthalt auf Torcello mit einem feinen und gemütlichen Mittagessen in eben jener Locanda Cipriani abrunden. Wer hat noch nicht von der berühmten Gastronomen-Familie aus Verona gehört, dessen Patron Arrigo Cipriani 1931 ganz in der Nähe unseres Hotels die weltberühmte Harry’s Bar in einem alten Lagerhaus eröffnete? Hier wird uns der Chef mit köstlichen venezianischen und italienischen Speisen verwöhnen. Wenn das Wetter mitmacht, werden wir einen gediegenen Lunch im wunderbaren Garten einnehmen und uns ein letztes Mal wie “Gott in Venezien” fühlen.

Anschliessend: Weiterfahrt mit unserem privaten Boot auf die Nachbarinsel Burano. Die Sonntagsmaler , die man heute auf der Insel Burano beobachtet, tun es im Grunde den Künstlern der “Buraner Malschule” nach. Pio Semeghini, Tullio Garbari und Umberto Moggioli waren die Namen dieser Maler, die – im Kielwasser der französischen Impressionisten – in den 1910er und 20er Jahren mit Staffelei, Leinwand und Farben auf Burano ins Freie zogen. Mehr Atmosphöre, mehr Licht, mehr Farbe als auf dieser Laguneninsel mit ihren poppig bunten Häuserreihen hätten sie für ihre Werke kaum finden können. Freuen Sie sich auf einen kleinen Rundgang zusammen mit unserer Gästeführerin und ein wenig Freizeit, um einen feien Cappuccino oder ein köstliches Glacé zu geniessen.

Anschliessend: Transfer mit dem Privatboot zum Flughafen, wo wir zunächst unser Reisegepäck entgegennehmen werden, um dann für den Rückflug einzuchecken.

20.25 Uhr: Direkter Linienflug mit Swiss nach Zürich, wo wir um 21.30 Uhr landen werden. Danach bringt uns ein Bus nach Basel wo wir gegen 23.00 Uhr ankommen werden.

Programm- und Besetzungsänderungen ausdrücklich vorbehalten. 

Samstag, 09. Oktober 2021
Gran Teatro La Fenice I 19.00 Uhr

Giuseppe Verdi – Rigoletto

La Fenice – Venedigs traditionsreiche Oper

Bereits 1637 wurde in Venedig das erste Opernhaus der Welt, das Teatro Cassiano, eröffnet. Ende des 18. Jh. war die Stadt der Nabel der Opernwelt und besass sieben Gesangsbühnen, mehr als jede andere Kulturmetropole Europas. Die berühmteste, achte Bühne wurde 1790 gebaut. Sie ist, wie es sich für einen Phönix (ital. fenice) gehört, das Resultat eines verheerenden Brandes, der 1773 das Theater von San Benedetto einäscherte. Von aussen glich es, auf Holzpfählen ruhend und von zwei Kanälen umflossen, einer schlichten Wasserburg. Doch die fünf Ränge seines Zuschauerraums erstrahlten in edelsten honiggoldenen, beigen und roten Farbtönen. Die Akustik war einzigartig. Zeitgenossen berichten, dass in den Logen – welche der Aristokratie vorbehalten waren – mit grosser Begeisterung getratscht und gegessen, Karten gespielt und geturtelt wurde. Und dass die Verkäufer selbst bei Pianissimo-Stellen lauthals Nüsse und Getränke anpriesen. Auch von kleinen Wachskerzen berichten sie, die man anzündete um das Textbuch lesen zu können. Aber auch von Bränden, welche damals zum Theateralltag gehörten. Am 12. Dezember 1836 ging es dann auch dem Fenice an den Kragen und es wurde durch ein Feuer vollständig zerstört. Doch der Phönix machte seinem Namen alle Ehre. Innerhalb nur eines Jahres erstand das Haus in altem Glanz. Zuvor hatte es einige glorreiche Uraufführungen von Opern Rossinis, Bellinis und Donizettis erlebt. Nun aber, da der Zeitgeschmack begann den Kastraten den romantischen Heldentenor und dem komischen Buffo dramatischen Realismus vorzuziehen, grassierte das Opernfieber. Es schlug die Stunde eines Giuseppe Verdis – genauso wie auch für uns auf dieser Reise.

Hotel Bauer-Grünwald*****

Im Herzen von Venedig gelegen besticht das historische Hotel Bauer-Grünwald durch Art-déco-inspirierte Innenbereiche und urbanes Flair. Das Bauer-Grünwald bietet eine Kostprobe venezianischen Lebensstils. Ganz zentral nahe der Piazza San Marco gelegen, fällt die unverwechselbare Fassade der 1940er Jahre sofort ins Auge. Die luxuriösen Zimmer wurden sorgfältig mit Mobiliar im Stile der 40er und 50er Jahre ausgestattet. Darüber hinaus laden grosse Salons und Lounges sowie die Aussenterrassen mit einmaligem Blick auf den Canale Grande zum Entspannen und Verweilen ein.

Covid-19 und Ihre Sicherheit

Selbstverständlich werden wir als Veranstalter alle zum Reisezeitpunkt geltenden Covid-Sicherheitsmassnahmen einhalten. Sollten wir diese zum Reisetermin als unzumutbar befinden (z. B. Quarantänepflicht bei Wiedereinreise in die Schweiz etc.) behalten wir uns vor die Reise unsererseits abzusagen und Ihnen die bereits geleisteten Zahlungen zurückzuerstatten. Mit Ihrer schriftlichen Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, die von externen Leistungserbringern zumutbaren geforderten Hygienemassnahmen (z. B. allfällige Maskenpflicht im Flugzeug, im Hotel, bei Besichtigungen oder Konzerten) anzuerkennen.

Eingeschränkte Mobilität

Venedig ist aufgrund seiner besonderen Beschaffenheit eine Destination, an welcher wir sehr viel zu Fuss unternehmen werden. Wie ja bereits im Text erwähnt, muss man sich die Schönheiten dieser Stadt erlaufen! Wir empfehlen die Teilnahme an dieser Reise nur für Personen, welche entsprechend mobil und körperlich gut disponiert sind.

Unsere Leistungen:

• Bustransfer von Basel zum Flughafen Zürich und zurück. 
• Direkter Linienflug mit Swiss von Zürich nach Venedig und zurück in der Economy Klasse, inkl. Taxen und Sicherheitsgebühren.  
• 4 Übernachtungen inkl. Frühstück im 5-Sterne-Hotel im Herzen der Stadt (Zimmerkategorie Superior).
• Exklusive Privatbesichtigung ausserhalb der Öffnungszeiten in der Markuskirche. 
• Geführter Stadtrundgang inklusive Besuch der Scuola Grande di San Rocco und Besichtigung der Kirche Santa Maria Glorias dei Frari.
• Exkursion zum Thema “Die geheimen Gärten” mit Besuch des Giardino Malipiero Barnabo. 
• Exkursion zum Thema “Alte Handwerkskunst in Venedig” mit Besuch der Mosaikstein-Manufaktur von Meister Orsoni. 
• Geführter Rundgang durch das Ghetto von Venedig. 
• Exklusiver und privater Abendanlass im Palazzo Gradenigo inkl. kleinem Kammerkonzert und Dinner. 
• Exkursion auf dem Gelände des Arsenale und Besuch des ehemaligen Doms von Venedig San Pietro di Castello.
• Opernaufführung von Verdis “Rigoletto” im Gran Teatro La Fenice.
• Exkursion “Venedigs bunte Hinterhöfe” mit Besuch der Laguneninseln Burano und Torcello. 
• Alle Mahlzeiten inkl. Getränke gemäss Programm.  
• Sämtliche Eintrittsgebühren und Bootstransfers. 
• Professioneller Gepäcktransfer vom Flughafen zum Hotel und zurück. 
• Ausführliche Reiseunterlagen. 
• Persönliche Begleitung durch Peter Potoczky, Divertimento Kulturreisen. 

Kosten

Preis pro Person im Doppelzimmer
CHF 4’490.00.-

Zuschlag für Doppelzimmer zur Einzelnutzung
CHF 550.00.-

Nicht im Preis enthalten:

• Obligatorische Annullationskostenversicherung
• Trinkgelder
• Ausgaben für den persönlichen Bedarf

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