1. Tag FREITAG, 29. MAI 2026
10:20 Uhr: Direkter Linienflug mit Austrian Airlines ab Basel nach Wien. Ankunft um 11:45 Uhr. Flüge ab/bis Zürich auf Anfrage möglich. Am Flughafen werden wir von unserer tschechischen Reiseleiterin Blanka Horáková in Empfang genommen, die uns mit ihrem Fachwissen während der ganzen Reise begleiten wird. Mit einem komfortablen Reisebus fahren wir nordwärts in Richtung Olomouc (Entfernung ca. 220 Kilometer). Unterwegs legen wir einen Halt für einen kleinen Mittagsimbiss ein, damit Sie sich nach der Reise erst einmal stärken können. Am Nachmittag erreichen wir Olomouc (Olmütz), eine der ältesten und schönsten Stadtgemeinden des Landes, frühere Hauptstadt Mährens, Bischofssitz und geistiges Zentrum des Katholizismus in dieser Region. Check-in und Zimmerbezug im Hotel NH Collection Olomouc in bequemer Distanz zur historischen Altstadt. Nachdem Sie sich auf Ihren Zimmern eingerichtet und ein wenig ausgeruht haben, brechen wir zu einem ganz besonderen kulinarischen Auftakt auf: Das Restaurant Entrée des renommierten Küchenchefs Přemek Forejt zählt zu den innovativsten gastronomischen Adressen Tschechiens. In einem modernen, puristisch-eleganten Ambiente, das an eine organische Landschaft erinnert, präsentiert Forejt eine kreative Haute Cuisine, in der regionale Produkte, feine Aromen und avantgardistische Techniken zu raffinierten Kompositionen verschmelzen. Hier erwartet uns ein exklusives Degustationsmenü – ein sinnlicher Einstieg in unsere Reise, auf der Küche und Kultur miteinander verschmelzen. Nach dem Nachtessen Rückkehr mit dem Bus in unser Hotel.
2. Tag SAMSTAG, 30. MAI 2026
Olomouc gilt seit Jahrhunderten als das „Mährische Salzburg“ – ein Titel, der nicht nur auf der prachtvollen Sakralarchitektur, sondern vor allem auf der reichen Kirchenmusiktradition und der Bedeutung als Bischofssitz gründet. Nach dem Frühstück brechen wir zu unserem heutigen ausführlichen Stadtrundgang auf. Auf dem Fürstenberg, den heute der Wenzelsdom krönt, befand sich bereits im 8. Jahrhundert eine slawische Burgstätte. Der Dom selbst wurde als romanische Basilika angelegt, später gotisch erweitert und im 19. Jahrhundert neugotisch überformt. In der Krypta bewahrt der kostbare Domschatz Zeugnisse aus vielen Jahrhunderten. Im angrenzenden Domdekanat lag im Herbst 1767 der elfjährige Wolfgang Amadeus Mozart sechs Wochen lang krank danieder. Hier vollendete er seine 6. Symphonie – eine feine, doch deutlich spürbare Spur, die die Musikgeschichte dieser Stadt mit der des jungen Genies verbindet. Die Räume des Domdekans erinnern zugleich an ein dramatisches Kapitel der böhmischen Geschichte: die Ermordung Koenig Wenzel III., des letzten Premysliden, im Jahr 1306. Unweit davon erhebt sich das prachtvolle Erzbischöfliche Palais. Hierher floh während der Revolution 1848 die kaiserliche Familie aus Wien; hier verzichtete Kaiser Ferdinand am 2. Dezember auf die Krone, und hier wurde Franz Joseph I. zum neuen Kaiser proklamiert. In den repräsentativen Sälen, in denen wir eine Führung erhalten, geben sich habsburgischer Glanz, kirchliche Macht und politische Geschichte die Hand. Zu den Gästen dieses Palastes zählten u. a. Maria Theresia und Papst Johannes Paul II. Beim weiteren Rundgang passieren wir eine Reihe von Kanonikushäusern und gelangen zum Rektorat der Palacký-Universität, der zweitältesten Universität des Landes. 1573 ursprünglich als Jesuitenhochschule gegründet, repräsentiert sie bis heute die lange Bildungstradition der Stadt. Auch heute haben wir an Ihr leibliches Wohl gedacht und ein gemeinsames Mittagessen für Sie bestellt.
Anschliessend fahren wir hinauf zum Heiligen Berg (Svatý Kopeček), einem der eindrucksvollsten Wallfahrtsorte Mährens. Die Basilika Mariae Heimsuchung, deren Bau im 17. Jahrhundert begann und im 18. Jahrhundert vollendet wurde, ist ein Meisterwerk des mährischen Barocks. Der Entwurf geht ebenfalls auf Giovanni Pietro Tencalla zurück: eine elegante Fassade, ein grosszügiger Innenraum, eine lichtdurchflutete Kuppel. Von der Terrasse der Basilika öffnet sich ein weiter Blick über Olomouc und die sanft geschwungene Landschaft – ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Spiritualität in selten schöner Weise zusammenfinden. Am Nachmittag Rückkehr in unser Hotel. Zeit zum Ausruhen und Frischmachen.
Nach einem Opern-Apéro im Hotel fahren wir am Abend zum Mährischen Theater. Wo uns heute Abend Wolfgang Amadeus Mozarts Operndrama „Don Giovanni“ erwarten wird. Im traditionsreichen Ambiente des Theaters entfaltet sich Mozarts Meisterwerk mit dramatischer Wucht und feiner Ironie – ein Opernabend, der die reiche Musikgeschichte Olomoucs lebendig werden lässt. Nach der Opernvorstellung Bustransfer zurück in unser Hotel.
3. Tag SONNTAG, 31. MAI 2026
Nach dem Frühstück widmen wir uns erneut dem historischen Zentrum, nun mit einem besonderen Fokus auf Kunst, Stadtbild und Musik. Der Horní náměstí (Oberring) bildet den städtischen Mittelpunkt. In seiner Mitte erhebt sich das Rathaus mit der astronomischen Uhr, die in ihrer heutigen Form unverkennbar die Handschrift des mährischen Künstlers Karel Svolinský trägt. Nach der schweren Beschädigung im Zweiten Weltkrieg entwarf er das gesamte künstlerische Konzept neu: farbenkräftige Mosaiken, allegorische Figuren der Monate, Szenen des täglichen Lebens – ein Zusammenspiel von Tradition, Volkskunst und moderner Formensprache der 1950er-Jahre. Nicht weit davon erhebt sich die 36 Meter hohe Dreifaltigkeitssäule (UNESCO), das grösste und prächtigste Barockmonument dieser Art in Tschechien. Zwischen 1716 und 1754 als Dank für das Ende schwerer Pestjahre errichtet, vereint sie eine Fülle vergoldeter Skulpturen, Reliefs und Heiligenfiguren. Zur feierlichen Weihe im Jahr 1754 war Maria Theresia persönlich anwesend – eine kaiserliche Geste, die Olomoucs Bedeutung im Habsburgerreich unterstrich. Olomouc ist berühmt für seine barocken Brunnen, die den Plätzen eine beinahe südländische Atmosphäre verleihen. Der Caesarbrunnen erinnert an die legendäre Gründung der Stadt durch Julius Caesar; der Herkules- und der Tritonenbrunnen strahlen mit ihren mythologischen Figuren barocke Kraft und Dynamik aus. Einen modernen Gegenpol setzt seit 2002 der Ariónbrunnen, inspiriert vom antiken Sänger Arion – ein poetischer Dialog zwischen Geschichte, Mythos und zeitgenössischer Kunst. Unweit des Oberrings liegt die St.-Moritz-Kirche, die im Mittelalter die Hauptkirche der Olmützer Bürgerschaft war. Ihr massiver Zinnenturm prägt das Stadtbild. Die Barockorgel mit 2311 Pfeifen, geschaffen zwischen 1740 und 1745 vom Breslauer Meister Michael Engler, ist die grösste historische Orgel des Landes. Hier erleben wir eine exklusive Orgelvorführung durch den jungen Organisten Jiří Stodůlka.
Nach einem leichten Mittagsimbiss spazieren wir weiter ins Universitätsviertel. Die Fronleichnamskapelle (Kapelle des Heiligen Leibes Christi) gilt als eines der aussergewöhnlichsten Barockjuwelen der Stadt und orientiert sich an der querovalen Jesuitenkirche Sant’Andrea al Quirinale in Rom von Gian Lorenzo Bernini. Obwohl das umliegende Jesuitenkolleg zwei Jahrhunderte lang militärisch genutzt wurde, blieb die Kapelle nahezu unversehrt und wurde sorgfältig restauriert. Heute dient sie als exquisiter Konzertsaal des Kunstzentrums der Palacký-Universität. Hier erwartet uns ein exklusives Klavierrezital mit Werken von Leoš Janáček, Johannes Brahms, Alexander Skrjabin und anderen. Freuen Sie sich auf ein Privatkonzert mit dem Komponisten und Pianisten Marek Keprt. Anschliessend Rückkehr in unser Hotel. Auch heute erwartet Sie ein Apéro im Hotel bevor wir ein weiteres Mal ins Mährische Theater fahren. Hier werden wir vom Direktor des Theaters David Gernes persönlich empfangen, bevor sich dann anschliessend der Vorhang zu Pjotr Iljitsch Tschaikowskis wohl berühmtesten Ballett „Schwanensee“ heben wird. „Schwanensee“ ist ein grosses Leidenschaftsdrama, ein Kampf zwischen Licht und Dunkelheit, Gut und Böse, Liebe und Verrat. Fast 150 Jahre nach seiner Entstehung fasziniert das Ballett noch immer das Publikum und bietet eine grosse Bandbreite an Emotionen, all das zu Tschaikowskis legendärer Partitur. Nach der Ballettvorstellung Rückkehr in unser Hotel.
4. Tag MONTAG, 01. JUNI 2026
Check-out im Hotel und Bustransfer nach Ostrava, der drittgrössten Stadt Tschechiens (Fahrtzeit ca. 1.5 Stunden) Ostrava wurde 1267 vom Olmützer Bischof Bruno von Schaumburg als mährische Grenzfeste gegründet. 1767 entdeckteman im benachbarten Schlesisch-Ostrau Steinkohle – das „schwarze Gold“. 1828 nahm im nahegelegenen Vítkovice die erste Eisenhütte Mährens, die „Rudolfshütte“, den Betrieb auf. Der Wiener Bankier Salomon (Samuel) Mayer Rothschild liess Anschlussbahnen bauen, erwarb die meisten Zechen und Stahlwerke und veränderte das Gesicht der Stadt nachhaltig: „Alles setzte auf Kohl und Stahl.“ Auf dem Weg ins Zentrum passieren wir den Stadtteil Poruba, ein grossangelegtes Wohnquartier aus den 1950er- und 60er- Jahren im Stil des sozialistischen Realismus. Wir erreichen das Stadtzentrum und steigen hinauf auf den Aussichtsturm des Neuen Rathauses – mit 85 Metern der höchste Rathausturm Tschechiens. Von oben breitet sich ein Panorama aus, das die Identität Ostravas in einem einzigen Bild erzählt: Industriekathedralen, grüne Parks, Kultureinrichtungen, die Schornsteine der Hochöfen, dazwischen Jugendstil, Nachkriegsmoderne, Proletarierquartiere und elegante Boulevards. Diese Vielschichtigkeit ist mehr als Architektur – sie ist Ausdruck eines Selbstverständnisses: Ostrava ist eine Stadt, die sich neu erfindet, ohne ihr Gedächtnis zu verleugnen.
Nach einem Mittagsimbiss Check-in im Hotel Mercure Ostrava. Am Abend geniessen wir einen Konzert-Apéro im Hotel und machen uns anschliessend auf den Weg zum Mährisch-Schlesischen Nationaltheater, wo wir Karten für das Eröffnungskonzert des Internationalen Musikfestivals Leoš Janáček für Sie organisiert haben. Im grossen Saal beginnt der Abend mit einem Programm, das den Spannungsbogen zwischen Energie, Dramatik und mährischer Seele eindrucksvoll auslotet. Unter der Leitung von Tomáš Netopil und mit den Prager Symphonikern FOK erleben wir ein Konzert, das an künstlerischer Kraft und Intensität kaum zu übertreffen ist. Nach dem Konzert Rückkehr in unser Hotel und individueller Ausklang des Abends.
5. Tag DIENSTAG, 02. JUNI 2026
Nach dem Frühstück fahren wir südöstlich in das wunderschöne Hradec nad Moravicí (Fahrtzeit ca. 45 Minuten), eine Stadt, deren Schlossanlage wie aus einem romantischen Märchen entsprungen scheint: das Weisse Schloss, Ausgangspunkt der mittelalterlichen Burg, und das Rote Schloss, ein neogotischer Bau mit Türmen und Erkern, dessen warmes Ziegelrot mit der umliegenden Parklandschaft harmoniert. Zwischen dem 28. April und dem 6. Juli 1806 war Ludwig van Beethoven Gast dieses Schlosses. Während seines Aufenthalts entstanden entscheidende Skizzen zu: – dem Erzherzog-Trio, – der Violinsonate G-Dur op. 96, – der Oper Leonore (Vorläuferin von Fidelio), – und Teilen der 7. Symphonie. Wir erhalten eine exklusive Führung durch die Räume, in denen Beethoven sich aufhielt und im kleinen Saal lauschen wir einer kurzen musikalischen Darbietung, die diese inspirierenden Tage des Meisters in Erinnerung ruft. Ein leichter Mittagsimbiss schliesst den Besuch ab.
Rückfahrt nach Ostrava in unser Hotel. Zeit zum Ausruhen und Frischmachen. Am späten Nachmittag werden wir im Salon des Dvořák-Theaters von Jiří Nekvasil, dem Intendanten und Regisseur des Hauses, empfangen. In einer offenen, künstlerisch geprägten Atmosphäre spricht er mit uns über Ostravas Theaterlandschaft, die Besonderheiten von Prokofjews Werk, welches wir heute Abend erleben werden und die künstlerische Handschrift seiner Inszenierung. 18:30 Uhr: Beginn der Oper „Der Spieler“ von Sergei Prokofjew. Inspiriert von Dostojewskis Roman schuf Prokofjew ein Werk von eruptiver Kraft, psychologischem Witz und ungezügelter Spannung. Die Oper enthüllt die inneren Abgründe der Figuren in raschem musikalischem Puls und mit jenen charakteristischen Prokofjew’schen Farben, die zwischen Ironie und Tragik changieren. Nach der Vorstellung Rückkehr in unser Hotel.
6. Tag MITTWOCH, 03. JUNI 2026
Check-out im Hotel und Bustransfer in den Stadtteil Vitkovice, zur Rothschild-Villa. Im 19. Jahrhundert kaufte die Familie Rothschild weite Teile der Kohlevorkommen von Ostrava und baute ein industrielles Imperium auf, das Bauten, Arbeitswelten und soziales Leben in der gesamten Region prägte. In Vítkovice liess die Familie eine elegante Empirevilla errichten – ein Ort des gesellschaftlichen Lebens, der trotz der industriellen Umgebung eine bemerkenswerte Ästhetik bewahrt.2009 wurde das Gebäude umfassend restauriert und zählt heute zu den wichtigsten Kulturdenkmälern der Stadt. Im prachtvollen Empiresaal erleben wir eine exklusive Matinée mit Lukáš Bařák (Bassbariton), preisgekrönter Nachwuchssolist und Marek Kozák (Pianist). Freuen Sie sich auf ein Programm voller Tiefe, Sensibilität und künstlerischer Reife.
Nach einem Mittagsimbiss fahren wir nach Hukvaldy, dem Geburtsort von Leoš Janáček. Die Gedenkstätte im Geburtshaus vermittelt eindrucksvoll die Lebensumstände des jungen Komponisten, während der weite, von einer Burgruine gekrönte Park jenes Naturgefühl ausstrahlt, das Janáčeks Musik durchweht: das Rauschen der Bäume, der Rhythmus der Sprache, der Klang des Volkes. Hier konzipierte er Teile seines Klavierzyklus „Auf verwachsenen Pfaden“ – Musik, die wie eine innere Landschaft anmutet. Am späten Nachmittag erreichen wir Velké Karlovice in der Mährischen Walachei. Das edle Grandhotel Tatra, eingebettet in eine Kulisse aus Hügeln und Wäldern, verbindet alpine Eleganz mit mährischer Herzlichkeit. Von der Terrasse öffnet sich ein weiter Blick über Wiesen, Täler und Berge – ein idealer Ort, um einen Tag voller Begegnungen und Klangereignisse ausklingen zu lassen. Abendessen im Hotel und individueller Ausklang des Abends.
7. Tag DONNERSTAG, 04. JUNI 2026
Nach dem Frühstück möchten wir heute gemeinsam mit Ihnen die Mährische Walachei entdecken. Ein Land der Geschichten, der Handwerker, der Trachten und der Musik – eine Region, in der Tradition nicht museal erscheint, sondern als gelebte Kultur. Das Walachische Freilichtmuseum ist das älteste und grösste Freilichtmuseum Tschechiens. Drei Museumsteile – das Holzstädtchen, die Walachische Dörferlandschaft und die Mühlenlandschaft – vermitteln ein eindrucksvolles Bild des historischen Alltags dieser Region. Wir begegnen traditioneller Holzarchitektur, alten Werkstätten, farbenfrohen Trachten und dem Duft von frischem Brot – eine lebendige Kultur, die sich mit grosser Wertschätzung ihren Wurzeln zuwendet. Selbstverständlich haben wir auch heute an Ihr leibliches Wohl gedacht und für Sie einen gemeinsamen Mittagsimbiss organisiert.
Anschliessend kehren wir zurück in unser Hotel, wo wir gegen 14.30 Uhr eintreffen. Nutzen Sie die Zeit, um die wohltuenden Annehmlichkeiten dieses besonderen Ortes zu geniessen: die Ruhe der Landschaft, die stimmige Atmosphäre und – wer mag – die entspannenden Angebote des Wellness SPA. Am Abend erwartet uns im Hotel ein festliches Farewell-Dinner, musikalisch umrahmt von einem mährischen Musikmosaik. Junge Musikerinnen und Musiker präsentieren Volkslieder, Tänze und kleine Kammerstücke – heiter, berührend, authentisch. Ein beschwingter und zugleich poetischer Ausklang unserer Reise.
8. Tag FREITAG, 05. JUNI 2026
Nach dem Frühstück und dem Check-out im Hotel verabschieden wir uns von der Walachei und fahren nach Bad Luhačovice, einen der schönsten Kurorte Tschechiens. Charakteristisch sind die eleganten Jugendstilbauten, die Heilquellen und die ruhige Atmosphäre. Leoš Janáček kehrte immer wieder hierher zurück. Im Augustinianerhaus, wo wir zu Mittag essen werden, arbeitete er an mehreren späten Meisterwerken, darunter: Mládí (Die Jugend), Teile der Glagolitischen Messe, „Das schlaue Füchslein“ Káťa Kabanová und „Die Sache Makropulos“. Nach einem letzten gemeinsamen Lunch Weiterfahrt zum Flughafen Wien. 18.40 Uhr: Direkter Linienflug mit Austrian Airlines von Wien nach Zürich, wo wir um 20.00 Uhr landen werden. Danach bringt uns ein Bus oder der Zug zurück nach Basel. Eine Reise voller Klangfarben, Landschaftspoesie und mährischer Seele klingt aus – doch ihr Echo wird bleiben.
Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten.
Bildnachweis: Cover: AndrashJ / istockphoto; S. 2 + S. 3: EyeEm Mobile GmbH / istockphoto; S. 4 u.: Rudy Balasko / istockphoto; S.5 u.: holgs / istockphoto; S. 6 klein: Martin Kusyn; S.6 u.: Michaela Jilkova / shutterstock; S. 8: Chystopoltseva Kateryna/shutterstock; Drucklegung 01/2026