Kulturreise Unterengadin

Kunstsinnige Schweiz

„Hier ist gut zu leben, in dieser starken klaren Lust, wo die Natur auf wunderliche Weise wild, feierlich und geheimnisvoll ist…“ (Friedrich Nietzsche)

„Cun tradiziun e stil“ – rätoromanische Tradition und kreative Innovationen

Ursprünglich, kraftvoll, authentisch: Am südöstlichen Ende der Schweiz, eingebettet im Dreiländereck mit Italien und Österreich, liegt der Kulturraum des Unterengadin und die Heimat des einzigen Schweizer Nationalparks. Hier, wo sich der Inn seinen Weg entlang pittoresker Dörfer durch sanfte Matten oder enge Schluchten und nach baldigem Zusammenfluss mit der Donau in Richtung Schwarzes Meer bahnt, entfalten natürliche Art und traditionelle Weise ihre geballte Kraft.

Wie das mineralreiche Wasser sprudelt im Unterengadin auch die Kreativität. Seit jeher dienen die markanten Berghänge und duftenden Arvenwälder so manchen Kunstschaffenden als Inspirationsquelle. So liess schon Friedrich Dürrenmatt die Scuoler Umgebung in sein Werk einfliessen, und die deutsche Schriftstellerin Angelika Overath wohnt heute in Sent. Hier, in der Hochburg des Rätoromanischen, wurde 1948 auch der weltgereiste Künstlernomade Not Vital geboren.

Lassen Sie sich in eine Landschaft und Kultur der Superlative entführen und entdecken mit uns erlesene Stationen wie das Engadiner Bergdorf Guarda oder das Atelier eines Sgraffito-Künstlers. Setzen Sie sich mit eigensinnigen Kunstsammlungen von Not Vital (im Schloss Tarasp) und Grazyna Kulczyk (im Muzeum Sent) auseinander. Tauchen Sie ein in die spannende Mischung aus Natur, Brauchtum, Musik, Kunst und Kulinarik. 

Cordial beinvegni!

 

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In Kürze

11. bis 14. Juni 2021

Scuol

Hotel Belvédère Scuol****S

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+41 61 281 11 88

Reisedetails

1. Tag | Freitag, 11. Juni 2021

08.00 Uhr: Abfahrt im grossen Reisebus mit ausreichend Platz ab Basel nach Lavin. 

Um bereits zu Beginn unserer Reise die ersten kulinarischen Köstlichkeiten der Region entdecken zu können, haben wir nach unserer Ankunft ein feines Mittagessen inkl. Getränke für Sie bestellt. 

Lavin ist ein besonderes Dorf des Unterengadins. Nach einem Grossbrand im Herbst 1869 blieb nur die Dorfkirche verschont und somit auch die wertvollen Fresken aus der Zeit der Spätgotik und Frührenaissance, welche zu den wertvollsten Kunstwerken Graubündens zählen. 

In diesem beeindruckenden Sakralbau erleben Sie die Betrachtung der aussergewöhnlichen Fresken unter der Leitung unseres Kunstkenners Andreas Jahn im Zusammenspiel mit der Flötistin Ayelet Karni und dem Bariton Csongor Szántó. Die beiden Musiker werden Ihnen jüdisch-mittelalterliche Melodien zum Besten geben und dadurch einen klangreichen Kontrapunkt zum christlichen Bildprogramm gestalten.

Anschliessend: Weiterfahrt in unser Hotel in Scuol. Check-in und Zimmerbezug. 

Nachdem Sie in aller Ruhe Ihre Zimmer bezogen haben, treffen wir uns am Abend wieder zu einem ganz speziellen Tagesabschluss. «Agatha», so heisst das begehbare Pferd im Unterengadin. Wussten Sie, dass ein solches südlich oberhalb von Scuol steht? Früher überwachte es als Riesenmaskottchen die Pferderennen auf dem gefrorenen St. Moritzer-See, um vor vier Jahren an den Betreiber des Reitstalls und Gasthauses San Jon überzugehen. Geschaffen hat die 12 Meter hohe Engadiner Variante des Trojanischen Pferdes übrigens der Künstler Curdin Guler.

Mit Pferdekutschen fahren wir zur «Agatha», in welche sogar eine Treppe hineinführt. Wer sie erklimmt und im gemütlichen Inneren Platz nimmt wird sich fühlen, wie ein listiger Grieche. An diesem besonderen Ort möchten wir mit Ihnen einen kleinen Apéro einnehmen, bevor wir mit den Kutschen wieder zurück zum Gasthaus San Jon fahren werden, wo der Tisch bereits für ein rustikales Nachtessen gedeckt sein wird. 

2. Tag | Samstag, 12. Juni 2021

Der heutige Vormittag steht ganz «im Zeichen der Kunst». 

Ein Mond in einem See. Ein Haus, um den Sonnenuntergang betrachten zu können. Fast immer im Blick: Sein Schloss Tarasp, das Wahrzeichen des Unterengadins. Not Vital, gebürtiger Sentiner, bereichert die Kunstlandschaft im unteren Teil des Engadins massgeblich. Der international bekannte Künstler setzt mit seinen Skulpturen, Kunstwerken und Installationen signifikante Akzente und lässt den kulturinteressierten Gast dieses Tal aus einer neuen Perspektive entdecken. 

«Ich werde alles daran setzen, aus dem Schloss einen Ort der kulturellen Bedeutung und der menschlichen Begegnungen zu schaffen und damit einen Beitrag zur Attraktivität der Gemeinde und der Gesamtwirtschaft der Region zu leisten» (Not Vital). 

Der Künstler hält sein Versprechen. Schritt für Schritt stattet er das Schloss mit eigener und zeitgenössischer Kunst aus. Dabei bewahrt er Altes und respektiert die Geschichte des Chastè, worin sich die mit 2700 Pfeifen auf drei Stockwerken verteilte und damit grösste Privatorgel Europas befindet. Hin und wieder wird diese Orgel auch für ein kurzes musikalisches Intermezzo in Betrieb genommen. Für Divertimento Kulturreisen natürlich auch heute! 

Freuen Sie sich auf einen einmaligen Vormittag mit viel Kunst, Kultur und Geschichte im schönsten Schloss der Region. 

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht direkt bis an das Schloss gelangen. Kleinbusse bringen uns bis ca. 300 Meter vor die Tore. Den Rest müssen wir mit einem kleinen, ansteigenden Spaziergang bewältigen. 

Auch heute haben wir an Ihr leibliches Wohl gedacht und ein feines Mittagessen inkl. Getränke für Sie bestellt. 

Auch heute Nachmittag wollen wir uns nochmals der Kunst widmen.

Freuen Sie sich auf einen geführten Rundgang durch die Sammlung von Grazyna Kulczyk im Muzeum Susch, welchen unser Kulturvermittler Andreas Jahn übernehmen wird. 

Im idyllischen Tal des Inn vor dem Panorama der Alpen, angesiedelt auf dem Gelände eines mittelalterlichen Klosters, hat das Muzeum Susch seit dem 2. Januar 2019 seine Türen geöffnet: Ein Neuzugang in der Vielfalt experimenteller Orte für die Kunst, die in der malerischen Landschaft des Engadins Bezüge suchen und herstellen. 

Gegründet von Grazyna Kulczyk, ist dieses Museum geprägt von einem tiefen Verständnis für die Position von Künstlerinnen und dem emotionalen Verständnis von oftmals ausgeschlossenen, übersehenen oder fehlinterpretierten Positionen. Die Sammlung Kulczyks fokusiert sich in erster Linie auf konzeptuelle und feministische Kunst aus Ost- und Mitteleuropa. 

Das Ensemble, bestehend aus dem ehemaligen Pfarrhaus, war Teil eines ländlichen Klosters aus dem 12. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert um eine Brauerei ergänzt. Die bestehenden Strukturen wurden sorgsam restauriert und geben auch Werken von lokalen Kunstschaffenden im Rahmen von Wechselausstellungen eine Heimat. 

Nach dem Sie sich heute an so viel Kunst gelabt haben, wird es Zeit, in unser Hotel zurück zu kehren, wo Sie sich ein wenig ausruhen und die vielen Eindrücke des heutigen Tages Revue passieren lassen können. 


3. Tag | Sonntag, 13. Juni 2021

“Im Bann der Sgraffitos” – Dies soll das Motto unseres heutigen Tages sein. Der Begriff Sgraffito ist vom italienischen Verb sgraffiare oder graffiare, zu Deutsch kratzen abgeleitet und steht für eine Dekorationstechnik zur Bearbeitung von Wandflächen.

Die Sgraffito-Fassadenkunst der Engadiner Bauern- und Herrenhäuser, welche unter der alpinen Architektur einem Not-Vital’schen Bonmot zufolge die intelligenteste sei, wird noch heute von Handwerkern und namhaften Künstlern sowohl bei Restaurierungen als auch bei der Gestaltung von Neubauten, eingesetzt. Genau solch einen Künstler möchten wir heute mit Ihnen besuchen.

Zunächst fahren wir jedoch nach Sent, wo Sie sich auf einen interessanten Besuch in einem alten Engadinerhaus freuen dürfen. Hier gewährt Fritz Rüedlinger Ihnen einen Blick hinter die meterdicken Steinmauern und Sie lernen die Funktionen des Engadinerhauses mit Utensilien im Originalzustand hautnah kennen. Das Haus mit der Adresse Bügliet 70 ist eines der schönsten und am besterhaltenen der Region.

Anschliessend geht es mit Kleinbussen weiter ins malerische Dorf Guarda, dem Heimatdorf des Schellen-Ursli, wo wir gemeinsam mit unserem Kunstvermittler Andreas Jahn einen kleinen Rundgang durch das Dorf unternehmen, welches 1975 zu einem der schönsten und intaktesten Dörfer der Schweiz mit dem begehrten Wakker-Preis – dem Lohn für die Pflege und somit den Erhalt eines Ortsbildes – ausgezeichnet wurde.

Nachdem wir die mit kunstvollen Sgraffiti verzierten Engadinerhäuser und meist mit Nelken geschmückten Brunnen inspiziert und uns bei einem feinen Mittagessen gestärkt haben, kehren wir ein bei Josin Neuhäusler in Susch, einem Profi in Sachen Sgraffito-Projekten. Neuhäusler realisiert Auffrischungsarbeiten und bietet Sgraffitokurse an. Er wird uns heute in die Tradition dieser alten Kratztechnik, welche er bereits von seinem Vater erlernt hat, einführen. Seien Sie gespannt.

Danach: Rückkehr in unser Hotel.

Auch heute haben wir an Ihr leibliches Wohl gedacht und ein feines Nachtessen inkl. Getränke in einem guten Restaurant in Scuol für Sie bestellt.

4. Tag | Montag, 14. Juni 2021

Heute geht es leider schon wieder nach Hause, aber das zögern wir noch ein bisschen hinaus. Also gelangen wir über den Flüela- Pass nach Davos, wo Sie ein geführter Rundgang in dem von Gigon + Guyer entworfenen Kirchner-Museum erwartet. Die aktuelle Ausstellung unter dem Titel «Theater des Überlebens» ist einer Gegenüberstellung von expressionistisch-existentiellen Werken von Ernst Ludwig Kirchner und Martin Disler gewidmet. 

Kirchner dürfte Ihnen bestens vertraut sein. Der 1880 in Aschaffenburg geborene Maler und Bildhauer war ein Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke in Dresden, genoss die Metropole Berlin in vollen Zügen, bis er als Grossstadtkritiker in der Bergwelt von Davos eine neue Heimat und Seelenruhe fand. 

Martin Disler dürfen Sie nicht verpassen! Der 1949 in Seewen geborene Zeichner, Maler, Bildhauer, Dichter und virtuose Autodidakt erreichte eine erste internationale Aufmerksamkeit mit seiner Ausstellung «Invasion durch eine falsche Sprache» in der Kunsthalle Basel anno 1980, also just hundert Jahre nach der Geburt Kirchners. 

Hier treffen zwei Meister kräftiger Farben, energischer Formen und exaltierter Figuren aufeinander. Kreative Wonne und existentielle Wucht gehen bei beiden Künstlern ineinander über. Beide haben gemalt, gedruckt, geschnitzt, geschrieben und intensiv gelebt. Ein Rundgang unter der Leitung von Andreas Jahn macht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar. 

Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen inkl. Getränke treten wir in aller Gemütlichkeit unsere Rückreise nach Basel an, wo wir am frühen Abend ankommen werden. 

Programmänderungen ausdrücklich vorbehalten. 

Hotel Belvédère Scuol****S

Allegra und herzlich Willkommen im Hotel Belvédère Scuol, dem traditionsreichen und doch innovativen 4-Sterne-Superior Hotel im Unterengadin. Scuol liegt harmonisch eingebettet zwischen Schluchten und Bergwiesen, mitten drin das Hotel Belvédère, das seit 1876 seine Gäste empfängt. Die Grosszügigkeit der traditionellen Hotellerie um die Jahrhundertwende verschmilzt mit modernem Design und Komfort. In den Zimmern mischt sich Altes mit Neuem und schafft die eindrückliche Atmosphäre in jedem der mit viel Liebe eingerichteten Zimmern. Freuen Sie sich auf Design, Komfort, Geschichte und Kulinarik im typischen Engadiner-Dorf Scuol.  Erleben Sie die traumhafte Berglandschaft, die romanische Kultur, die Echtheit und Gastfreundschaft.

Allgemeine Hinweise

Aufgrund der aktuellen Imponderabilien werden wir die Gruppengrösse bei dieser Reise auf maximal 20 Personen (ohne Reiseleitung und Andreas Jahn) beschränken. Die Reisen werden wir in ausreichend grossen Reisecars der Firma Settelen durchführen. In Anbetracht der aussergewöhnlichen Lage ist es aber natürlich ebenfalls möglich in eigener Regie mit dem Privatwagen oder mit dem Zug an- und abzureisen. Sollten Sie davon Gebrauch machen wollen, bitten wir Sie dies auf dem Anmeldeformular entsprechend zu vermerken.

Selbstverständlich werden in allen Museen und Restaurants die zum Reisezeitpunkt geltenden Abstandsregelungen eingehalten.

Unsere Leistungen:

• Hin- und Rückfahrt im grossen modernen Reisebus der Firma Settelen.
• Busverfügbarkeit während der ganzen Reise.
• 3 Übernachtungen im Hotel Belvedere****S in Scuol.
• Besuch und Führung durch Andreas Jahn in der Dorfkirche in Lavin mit privatem Flötenspiel und Gesang. 
• Tagesausflug zum Thema “Im Zeichen der Kunst” mit geführter Besichtigung im Schloss Tarasp von Not Vital und privatem Orgelkonzert am Vormittag und geführter Rundgang im Museum Susch am Nachmittag. 
• Tagesausflug unter dem Motto “Im Bann der Sgraffitos” mit geführtem Besuch durch das Museum in Sent, geführtem Rundgang in Guarda und Besuch beim Sgraffito-Künstler Josin Neuhäusler. 
• Besuch und Führung im Kirchner-Museum in Davos durch Andreas Jahn. 
• Alle Mahlzeiten inkl. Getränke wie im Programm erwähnt (4 x Mittagessen, 3 x Dinner)
• Persönliche Begleitung durch Peter Potoczky.
• Begleitung durch den Kunstvermittler Andreas Jahn auf der ganzen Reise. 

Kosten

Preis pro Person im Doppelzimmer
CHF 2’990.00.-

Zuschlag für Doppelzimmer zur Einzelnutzung
CHF 230.00.-

Nicht im Preis enthalten:

• Obligatorische Annullationskostenversicherung
• Trinkgelder
• Ausgaben für den persönlichen Bedarf

Andreas Jahn

Als ganz besonderes Highlight auf dieser Kurzreise wird uns Andreas Jahn begleiten, den Sie vielleicht noch als ausgezeichneten Kunstvermittler an unseren Spezialanlässen im Basler Kunstmuseum oder im Zentrum Paul Klee in Bern oder von unseren letztjährigen Reisen im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe “Kunstsinnige Schweiz” in bester Erinnerung haben. Er versteht es, wie kein Zweiter mit seinen geistesgeschichtlichen und kulturpolitischen Ausführungen, spannende Einblicke in das Wechselspiel von Literatur, Kunst und Architektur zu eröffnen. Diese setzen bei den historischen Informationen an und führen weit darüber hinaus, um Sie noch mehr begeistern zu können.

 

Ayelet Karni

Eine vielfältige Musikerin, spielt Blöckflöte und Barockoboe, sowie Blasinstrumente des Mittlealters und der Renaissance.

Nach ihrem Studium der Blockflöte in Jerusalem hat Ayelet Karni die Masterstudiengänge in mittelalterlicher Musik und historischer Oboe an der Schola Cantorum Basiliensis absolviert. Weltweite Vorträge und Konzerte führen sie zum Beispiel durch ganz Europa, Israel und die USA. Ayelet ist Mitglied in Orchestern wie „Capriccio Barockorchester“ und „Le Parlement de Musique“.

Mit ihrem Wunsch, dem Publikum hebräische Musik näher zu bringen, hat sie das Projekt “Mizmor LeDavid” gegründet.Darüber hinaus, führt Ayelet im Rahmen des Holzblasinstrumenten Duo L’Air du Temps, das Projekt Dornröschen- Puppentheater mit alter Musik. Bei Ihren Auftritten legt sie sowohl Wert auf die Darstellung des historischen musikalischen Kontexts, als auch auf die Kommunikation mit unterschiedlichen Zuhörern.

Neben ihre Tätigkeit als Musikerin hat Ayelet eine Ausbildung für die Lehre der Alexander Technik in den UK absolviert. Sie unterrichtet an der Musikschule Zofingen und in Basel.

 

Csongor Szántó

Csongor Szántó war Mitglied und Solist der Wiener Sängerknaben, studierte zunächst Komposition und dann Gesangspädagogik bei Peter Thunhart an der Universität für Musik und darstellende Kunst, und anschliessend Barockgesang bei Rosa Dominguez, Mittelaltergesang bei Kathleen Dineen und Ensemblegesang (Anthony Rooley, Evelyn Tubb) an der Schola Cantorum Basiliensis. 2016 erschien seine erste Solo-CD gemeinsam mit der Pianistin Karin Wagner “Die letzten Tage der Menschheit” bei Gramola.

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