Günter Gräfenhain / HUBER IMAGES

© Schulte-Kellinghaus / HUBER IMAGES

© MAH Génève / photo: Mike Sommer

© Fondation Bodmer

© Genève Tourisme

Kulturreise Genf

Kunstsinnige Schweiz

“Ich geniesse, also bin ich Genfer”

Frei nach einem Zitat des argentinischen Wahlgenfers Jorge Luis Borges möchten wir gemeinsam mit Ihnen den ewigen Stadtstaat auf einer spannenden Kurzreise erkunden. Genf als Sehnsuchtsort nach der Einigkeit des Verschiedenen ist immer eine Reise wert. Die Hälfte der Einwohner dieser vibrierenden Minimetropole sind Nichtschweizer. Von Cäsar bis Calvin oder Mary Shelley bis Juliette Drouet waren sie alle da, um nur mal eine kleine Auswahl kultureller Weltenbürger aufzuzählen. Sie alle waren anwesend, um ihre Zeit zu prägen und auch noch in der Stunde der Gegenwart nachzuwirken.

Für diese Stadt, nach der – zumindest im germanischen Sprachraum – ein ganzer See benannt wird, lässt sich jeder begeistern. Geben auch Sie sich den Überraschungen und der Vielseitigkeit hin, die dieser Ort am Schweizer Westzipfel und als Nachbar des Mont Blanc zu bieten hat. 

Willkommen in Genf!

p

In Kürze

29.06. bis 02.07.2021

Genf

Mandarin Oriental*****

Haben Sie Fragen zu dieser oder anderen Reisen? Kontaktieren Sie uns unverbindlich, gerne beraten wir Sie.

+41 61 281 11 88

Reisedetails

1. Tag | Dienstag, 29. Juni 2021

Der heutige Anreisetag soll ganz unter dem Motto «Der Weg ist das Ziel» stehen.

08.15 Uhr: Abfahrt im grossen Reisebus mit ausreichend Platz für alle ab Basel nach Lausanne. 

Dort angekommen gehen wir an Bord eines historischen, dampfbetriebenen Schaufelraddampfers und gleiten ganz gemächlich auf dem Lac Léman in Richtung Genf, wo wir nach guten drei Stunden ankommen werden. Ihr Gepäck wird in der Zwischenzeit von unserem Reisebus ins Hotel nach Genf gefahren und dort direkt auf Ihre Zimmer verteilt. 

Geniessen Sie die ganze Weite des grössten Sees in Europa mit Blick auf den Mont Blanc. Ergötzen Sie sich am atemberaubenden Alpenpanorama und entdecken Sie den Grand-Lac, die Region, in der sich der Genfer See über seine gesamte Breite von fast 14 Kilometern erstreckt: ein wahres Gefühl des offenen Meeres! Im gemütlichen Salon sind auch schon die Tische für uns gedeckt – freuen Sie sich auf ein feines Mittagessen inkl. Getränke an Bord und schwelgen Sie im «Dolce vita».

Nach unserer Ankunft in Genf sind es nur noch wenige Minuten zu Fuss bis zu unserem Hotel, wo wir einchecken und unsere Zimmer beziehen werden. Kommen Sie in aller Ruhe an ruhen Sie sich ein wenig aus und lassen die vielen Eindrücke des heutigen Tages Revue passieren. 

Am Abend treffen wir uns wieder in der Hotellobby und unternehmen einen von unserem Kulturexperten Andreas Jahn geführten Orientierungsspaziergang zu einem guten Restaurant, wo uns ein feines Nachtessen inkl. Getränke erwarten wird. 

Ein kurzer gemeinsamer Fussweg führt uns zurück zum Hotel. Gute erste Nacht in Genf! 

2. Tag | Mittwoch, 30. Juni 2021

Den heutigen Tag möchten wir ganz der zweitgrössten Stadt unserer Schweiz widmen. Genf hat so viele Geschichten zu erzählen. Tauchen Sie ein in das Herz dieser einzigartigen Stadt mit ihrem quirligen Leben zwischen See und Bergen. 

Der Rundgang durch die Altstadt macht Sie neugierig auf den letzten noch bestehenden Pfeiler der alten Kuppeln aus der Zeit der Wohnungskrise oder auf das Geheimnis der langen Bank am Rathaus, dessen Innenhof mit Fossilien geschmückt ist. Wo standen die Belles-Filles der Stadt, und in welcher Nische grübelt der Burgunderkönig über den Willen zur Macht? Am Place du Bourg-de-Four werden Sie nicht nur Idylle entdecken. Wir flanieren den Fassaden entlang, hinter welcher einer zum Beispiel Franz Liszt seine Geliebte versteckte. Genf generiert so manche Geschichte, wir müssen eine Auswahl treffen und werden noch ein paar Kapitel aufschlagen dürfen. Der Rest ist Überraschung.

Dann ist es höchste Zeit, etwas gegen Ihre vielleicht schon knurrenden Mägen zu unternehmen. Mit einer Mouette («Möwe») – das sind die kleinen gelb-roten Boote, welche das ganze Jahr über die beiden Ufer des Genfersees miteinander verbinden – fahren wir ins legendäre Luxushotel «Beau Rivage», wo bereits der Tisch für ein gediegenes Mittagessen für uns gedeckt ist.

Nachdem wir uns gestärkt und ein wenig erholt haben, unternehmen wir einen gemütlichen Spaziergang entlang der Seepromenade bis zum englischen Garten.

Das Flanieren wird auch ein Reflektieren über das tragische Ende von Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach, kurzum als «Sissi» bekannt. Im Vorbeigehen sichten wir den letzten Wohn- und Arbeitsbereich von Ferdinand Hodler, diesem Maler, der einst die Berner Heimat zu Fuss verliess, um hier an diesen Ufern heimisch zu werden. Just dort halten wir auch inne, wo Konrad Witz die Kulisse fand für sein episches Bild über den Fischzug. 

Kaum haben wir uns an den architektonischen Prunk der Belle Epoque gewöhnt, betreten wir die grüne Insel des Mon Repos. In dieser Gartenanlage nach englischem Vorbild reihen sich diverse Land- und Lusthäuser aneinander. Alte Bäume neigen sich uns entgegen. An diesem locus aemoenus hat schon der venezianische Frauenheld Giacomo G. Casanova sein An-und Unwesen gepflegt. Auch das schauerromantische Schreiberquartett aus England – wir reden von Percy B. Shelley, Mary Wollstonecraft Shelley («Frankenstein»), Lord Byron und John Polidori («Vampir») – haben hier ihre Inspirationen empfangen. 

Sie werden erstaunt sein, gleich hinter den kalifornischen Sequoias den mächtigen Fassaden der Welthandelsorganisation (WTO) zu begegnen. Das hellgraue Hauptgebäude aus den Zwanzigerjahren ist Genfs erstes, explizit für eine internationale Organisation errichtete Bauwerk mit einem modernen Annex (2013) aus Stahl und Glas. 

Gegen 16.30 Uhr Rückkehr in unser Hotel. 

Hinweis: Das heutige Tagesprogramm ist natürlich wetterabhängig. Sollte uns Petrus an diesem Tag nicht gewogen sein, haben wir uns selbstverständlich eine adäquate Schlechtwettervariante für Sie ausgedacht 

Heute Abend unternehmen wir einen kurzen Spaziergang zu der beeindruckenden Kathedrale St. Pierre, welche nur ein paar Gehminuten von unserem Hotel entfernt ist und die wir für das heutige Abendprogramm exklusiv für unsere Gruppe gemietet haben. Bestaunen Sie unter anderem die rund 40 frühmittelalterlichen Kapitelle und die berüchtigte Inschrift gegen den «römischen Antichristen». 

Nach einer spannenden Kirchenführung durch unseren Kunstexperten Andreas Jahn, möchten wir den Besuch in St. Pierre musikalisch ausklingen lassen. Es ist uns eine grosse Freude, dass wir für Sie eines der international renommiertesten Ensembles für alte Musik gewinnen konnten, um Sie mit einem exklusiven Privatkonzert zu verwöhnen. Das Ensemble “Gli Angeli Génève” unter der Leitung seines Gründers Stephan MacLeod wird mit Werken von Heinrich Ignaz Franz Biber und Johann Sebastian Bach diesen Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lassen. 

Gli Angeli Génève

Stephan Mac Leod – Leitung 
Leila Schayegh – Violine
Maude Gratton – Cembalo

Programm:
Heinrich Ignaz Franz Biber: Sonate Nr. 3 in F-Dur für Violine und Basso continuo 
Heinrich Ignaz Franz Biber: Risi Dominos, Kantate für Bass, Violine und Basso continuo

Johann Sebastian Bach: “Vergiss mein nicht” für Gesang und Basso continuo
Johann Sebastian Bach: “Amore Traditore”, BWV 203, Kantate für Bass und Cembalo
Johann Sebastian Bach: “Jesu deine Liebeswunden”
Johann Sebastian Bach: Sonate in F-Dur für Violine und Basso continuo, BWV 1015
Johann Sebastian Bach: “Der Friede sei mit dir”, BWV 158 

Im Anschluss daran erwartet Sie ein gediegenes Nachtessen inkl. Getränke in einem guten Restaurant ganz in der Nähe.

Danach: Rückkehr in unser Hotel zu Fuss.


3. Tag | Donnerstag, 01. Juli 2021

Das Musée d’art et histoire (MAC) gehört zu den wichtigsten Kulturinstitutionen der Schweiz und befindet sich auf dem ehemaligen Befestigungsring östlich der Altstadt von Genf. Das mächtige Gebäude wurde in den Jahren 1903-1910 nach Plänen von Marc Camoletti erbaut. Die Sammlung umfasst Beiträge in den Bereichen der Malerei, Skulptur, Archäologie und Kunstgewerbe. Unbestrittene Höhepunkte sind der linke Flügel des Hauptaltars der Kathedrale St. Pierre mit dem «Wunderbaren Fischzug» von Konrad Witz sowie die Meisterwerke von Ferdinand Hodler, Felix Vallotton und Jean Baptiste Corot.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Exkurs zusammen mit Andreas Jahn, vorbei an den Höhepunkten dieser wunderbaren Sammlung. Nach der Führung haben wir auch heute an Ihr leibliches Wohl gedacht und ein feines Mittagessen inkl. Getränke für Sie bestellt. 

Genf ist aber auch die unumstrittene Hauptstadt der hohen Uhrmacherkunst. Die Gründe dafür liegen in der Geschichte des jüngsten Kantons, der erst 1815 der Schweizer Eidgenossenschaft beitrat. 1536 führte die unabhängige Republik Genf die Reformation ein. Italienische und französische Glaubensflüchtlinge strömten in die bereits bedeutende Messestadt und brachten handwerkliche Fähigkeiten mit und liessen somit die Stadt erblühen. Diesen Fähigkeiten der Uhrmacherkunst möchten wir heute nachspüren und eine Reise durch 500 Jahre Uhrengeschichte unternehmen. 

Im Viertel Plainpalais liegt das im Jahre 2001 gegründete Patek Philippe Museum, welches die renommiertesten Schöpfungen der Genfer Uhrmacher beherbergt. Die wunderbaren Uhrensammlungen und Emailarbeiten der Schweizer, Genfer und europäischer Produktionen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert führen Sie auf eine Entdeckungsreise zu den Ursprüngen der Zeitmessung. Entdecken Sie die Sammlungen des Patek Philippe Museums im Rahmen einer professionellen Führung, die Ihnen die historische Bedeutung der Uhrmacher- und Emailkunst näher bringen wird. 

Zurück im Hotel haben Sie ein wenig Zeit sich auszuruhen und sich für den heutigen Abend frisch zu machen. 

Was liegt näher, als nach diesen physikalischen und chronometrischen Tageseindrücken einem Vortrag zum Thema «Die Zeit in der Kunst» zu lauschen? Unser Kulturreferent und Reisebegleiter Andreas Jahn bereitet Ihnen eine kurzweilige, fröhliche Wissenschaft. Während des Nachtessens inkl. Getränke im Hotelrestaurant können Sie im Austausch mit Ihren Tischnachbarn noch einmal Revue passieren lassen, was der heutige Tag so alles beschert hat.

4. Tag | Freitag, 02. Juli 2021

Genf birgt 4 Geheimnisse, die sowohl die Schlausten als auch die Neugierigsten verblüffen werden: 4 weltweit einzigartige Museen darf Genf sein Eigen nennen: Das Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum, das Internationale Museum der Reformation und das Patek Philippe Museum, welches wir gestern besichtigt haben. 

Das vierte dieser weltweit einzigartigen Museen möchten wir heute Vormittag in Augenschein nehmen. Das Museum der Bodmer-Stiftung beherbergt eine «Bibliothek der Weltliteratur» mit knapp 150‘000 Werken in achtzig Sprachen, darunter etwa das älteste und nahezu vollständig erhaltene Manuskript des Johannes-Evangeliums oder die Urschrift der Märchen der Gebrüder Grimm. Der Zürcher Wahlgenfer Martin Bodmer (1899-1971) war wahrlich ein Bücherwurm und vielseitig interessierter Privatgelehrter. Sein Anliegen bleibt erhalten, mit seiner Sammlung das «Menschlich-Ganze» zu umfassen. Fast andächtig werden Sie das einzige Exemplar der Gutenberg-Bibel in der Schweiz betrachten oder mit Interesse ein paar Zeilen aus Flauberts Madame Bovary zu übersetzen versuchen. Die wertvollen Manuskripte, Papyrusrollen und Originalausgaben werden an einem Ort aufbewahrt, den auch Architekturliebhaber schätzen werden. Mario Botta hat dem menschlichen Geist einen Überbau gestaltet und im besten Sinn des Wortes ein «Gedankengebäude» errichtet.

Da wir mit Ihnen leider ja noch keine öffentlichen Konzerte oder andere musikalischen Veranstaltungen besuchen können, haben wir uns zum Ende dieser Reise noch etwas ganz Besonderes ausgedacht: 

Eine Orgel? Ja, aber nicht irgendeine! Sondern eine von jenen, welche in Europa nur noch selten zu finden sind. Die Wurlitzer-Orgel, ein kostbares Erbe aus den USA der Dreissigerjahre und aufregendes Juwel mit jazzigem Sound, wird von der Association des Amis de l’Orgue de Cinéma du Collège Claparède wiederholt in Szene gesetzt. Freuen Sie sich auf die Vorführung eines erlesenen Stummfilms unter musikalischer Mitwirkung eben dieses Instrumentes, das mit vielfältigen Tonwelten und farbigen Klangbildern bis siebzig Orchesterstimmen ersetzen und natürliche Geräusche nachahmen kann. 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen inkl. Getränke heisst es leider schon wieder Abschied nehmen. 

Rückfahrt mit dem Bus nach Basel, wo wir am frühen Abend ankommen werden. 

Programmänderungen ausdrücklich vorbehalten. 

Mandarin Oriental Genf*****

Das Mandarin Oriental, Geneva bietet eine atemberaubende Bergkulisse mit fantastischem Blick auf die Rhône und vereint Fünf-Sterne-Luxus mit klassischem Schweizer Charme. Die Kombination aus Luxus, Stil und makellosem Service bietet eine Oase der Ruhe inmitten der Stadt. Alle der insgesamt 181 elegant gestalteten Zimmer und Suiten haben einen Blick auf den Garten oder den Fluss und zeichnen sich durch das stilvolle Zusammenspiel von Komfort und Luxus aus. Geniessen Sie Ihren Aufenthalt in einem der führenden 5-Sterne-Häuser der Stadt, welches alle Annehmlichkeiten bietet, die Sie von einem Hotel dieser Kategorie erwarten dürfen. 

Allgemeine Hinweise

Aufgrund der aktuellen Imponderabilien werden wir die Gruppengrösse bei dieser Reise auf maximal 20 Personen (ohne Reiseleitung und Andreas Jahn) beschränken. Die Reisen werden wir in ausreichend grossen Reisecars der Firma Settelen durchführen. In Anbetracht der aussergewöhnlichen Lage ist es aber natürlich ebenfalls möglich in eigener Regie mit dem Privatwagen oder mit dem Zug an- und abzureisen. Sollten Sie davon Gebrauch machen wollen, bitten wir Sie dies auf dem Anmeldeformular entsprechend zu vermerken.

Selbstverständlich werden in allen Museen und Restaurants die zum Reisezeitpunkt geltenden Abstandsregelungen eingehalten.

Unsere Leistungen:

• Hin- und Rückfahrt im grossen modernen Reisebus der Firma Settelen.
• Busverfügbarkeit während der ganzen Reise.
• 3 Übernachtungen im Hotel Mandarin Oriental Geneva***** inkl. Frühstück. 
• Bootsfahrt in der 1. Klasse von Lausanne nach Genf inkl. Mittagessen und Getränken. 
• Ausführlicher Stadtrundgang durch die Altstadt von Genf am Vormittag und entlang der Seepromenade bis zum englischen Garten am Nachmittag mit Andreas Jahn (wetterabhängig!).
• Exklusive Führung in der Kathedrale St. Pierre inkl. Privatkonzert ausserhalb der regulären Öffnungszeiten. 
• Geführter Rundgang im MAH (Musée d’Art et histoire) durch Andreas Jahn. 
• Führung durch das Patek Philippe Museum. 
• Vortrag von Andreas Jahn zum Thema “Zeit in der Kunst”. 
• Sonderöffnung ausserhalb der regulären Öffnungszeiten und exklusive Führung durch das Museum der Bodmer-Stiftung. 
• Private Stummfilmvorführung mit musikalischer Begleitung auf der Wurlitzer-Orgel. 
• Alle Mahlzeiten inkl. Getränke wie im Programm erwähnt (4 x Mittagessen, 3 x Dinner)
• Persönliche Begleitung durch Peter Potoczky.
• Begleitung durch den Kunstvermittler Andreas Jahn auf der ganzen Reise. 

Kosten

Preis pro Person im Doppelzimmer
CHF 3’490.00.-

Zuschlag für Doppelzimmer zur Einzelnutzung
CHF 420.00.-

Nicht im Preis enthalten:

• Obligatorische Annullationskostenversicherung
• Trinkgelder
• Ausgaben für den persönlichen Bedarf

Andreas Jahn

Als ganz besonderes Highlight auf dieser Kurzreise wird uns Andreas Jahn begleiten, den Sie vielleicht noch als ausgezeichneten Kunstvermittler an unseren Spezialanlässen im Basler Kunstmuseum oder im Zentrum Paul Klee in Bern oder von unseren letztjährigen Reisen im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe “Kunstsinnige Schweiz” in bester Erinnerung haben. Er versteht es, wie kein Zweiter mit seinen geistesgeschichtlichen und kulturpolitischen Ausführungen, spannende Einblicke in das Wechselspiel von Literatur, Kunst und Architektur zu eröffnen. Diese setzen bei den historischen Informationen an und führen weit darüber hinaus, um Sie noch mehr begeistern zu können.

 

Gli Angeli Génève

Das Ensemble “Gli Angeli Génève” wurde 2005 von Stephan MacLeod gegründet. Das Ensemble ist eine Formation unterschiedlicher Grösse, die auf historischen Instrumenten (oder Kopien davon) spielt. Es besteht aus Musikern, die eine Karriere auf dem Gebiet der Barockmusik haben, aber nicht nur auf diesem Gebiet tätig sind: Sie spielen nicht nur alte Musik. Ihr Eklektizismus garantiert die Vitalität ihrer Begeisterung. Es ist auch eine treibende Kraft hinter ihrer Neugier. Von Beginn eines musikalischen Abenteuers an, das sich mehrere Jahre lang ausschliesslich auf Live-Auftritte der gesamten Bach-Kantaten in Genf mit drei Konzerten pro Saison konzentrierte, war Gli Angeli Genève Schauplatz für Begegnungen zwischen einiger der bekanntesten Sänger und Instrumentalisten der internationalen Barockszene und junger Absolventen der Musikhochschulen von Basel, Lyon, Lausanne und Genf. Das Ensemble ist seit der Veröffentlichung seiner ersten beiden CD’s, die mit zahlreichen kritischen Preisen ausgezeichnet wurden, in den Jahren 2009 und 2010 international anerkannt und gibt sieben oder acht Konzerte pro Saison in Genf im Rahmen seiner Complete Bach Cantatas einerseits, einer Reihe von jährlichen Konzerte in der Victoria Hall andererseits und seit September 2017 in einer neuen kompletten Reihe, die Haydns Symphonien gewidmet ist. Das Ensemble ist in der Schweiz und im Ausland gleichermassen gefragt für Auftritte nicht nur von Bach, sondern auch von Tallis, Josquin, Schein, Schütz, Johann Christoph Bach, Weckmann, Buxtehude, Rosenmüller, Haydn, Mozart und anderen. In den letzten Spielzeiten war Gli Angeli Genève bei den Utrecht Festivals und den Thüringer Bachwochen zu Gast und trat auch in Basel, Zürich, Luzern, Barcelona, ​​Nürnberg, Bremen, Stuttgart, Brüssel, Mailand, Breslau, Paris, Ottawa, Vancouver, Amsterdam und Den Haag auf. Gli Angeli Genève ist regelmässiger Gast beim Festival de Saintes, beim Utrecht Festival, beim Musikfest in Bremen oder beim Bach Festival in Vancouver. Das Ensemble feierte 2017 sein Debüt im Grand Théâtre in Genf und 2019 im KKL in Luzern. Gli Angeli Genève’s Aufnahme Sacred Music des 17. Jahrhunderts in Wroclaw gewann 2019 den ICMA-Preis für die beste vokale Barockmusikaufnahme des Jahres.

Weitere Reisen