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Kulturreise Berner Oberland

Kunstsinnige Schweiz

“Ich habe nie etwas Schöneres gesehen, als den göttlichen Anblick auf das Tal von Interlaken. Die Berge, welche es umgeben, ragen immer höher übereinander empor, die niedrigsten sind mit Gehölz bedeckt, über diesen stehen höhere, ganz hinten sieht man nackte Fels- und Schneespitzen, welche im Schein der untergehenden Sonne, die die ganze Gegend verherrlichte, in einem besonders zauberischen Glanz erstrahlten” (Arthur Schopenhauer)

Die atemberaubenden Aussichten auf fast unberührte Natur haben nicht nur Romantiker begeistert. Die Region Berner Oberland ist allzeit einen Besuch wert. Eine malerische, von unzähligen Berggipfeln umzäunte Landschaft mit über 800 glitzernden Seen und unzähligen Genussmomenten wetteifern mit gelebten Traditionen und spürbarem Brauchtum: das Berner Oberland zählt zu den vielfältigsten Regionen unseres Landes, und genau dies möchten wir Ihnen während dieser Reise zeigen. Begleiten Sie uns auf einen liebevoll komponierten viertägigen Ausflug und geniessen Sie frische Bergluft, eines der besten Hotels des Landes, einzigartige Naturschauspiele, 1000-jährige Kirchen, Liedkunst auf höchstem Niveau, altehrwürdiges Handwerk und vieles mehr. 

Lassen Sie sich verzaubern von der Region rund um den Thuner- und Brienzersee. Das Berner Oberland erwartet Sie!

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In Kürze

13. bis 16. Oktober 2021

Interlaken

Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa*****

Haben Sie Fragen zu dieser oder anderen Reisen? Kontaktieren Sie uns unverbindlich, gerne beraten wir Sie.

+41 61 281 11 88

Reisedetails

1. Tag | Mittwoch, 13. Oktober 2021

10.00 Uhr: Abfahrt im grossen Reisebus mit ausreichend Platz für alle ab Basel nach Spiez, wo wir gegen 12.00 Uhr ankommen werden. Im Hotel Eden in Spiez oberhalb des Thunersees haben wir zunächst ein feines Mittagessen mit Seeblick für Sie bestellt, um unsere Reise kulinarisch starten zu lassen. 

Anschliessend: Weiterfahrt nach Interlaken und Check-in im Grand Hotel Victoria Jungfrau.

Der restliche Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Geniessen Sie die Annehmlichkeiten unserer Luxus-Herberge oder unternehmen Sie einen Orientierungsspaziergang durch Interlaken, um sich bereits einen Überblick des Ortes zu verschaffen, welcher für die nächsten Tage unsere «Seelenheimat» sein soll. 

Am Abend treffen wir uns wieder im Hotel und freuen uns auf einen Vortrag von unserem Kulturreferenten und Reisebegleiter Andreas Jahn zum Thema «Landschaftsbilder und Ansichten des Berner Oberlandes». Der perfekte Einstieg für unsere Unternehmungen der kommenden Tage. 

Im Restaurant «Sapori» im Hotel Victoria-Jungfrau dürfen Sie sich anschliessend auf italienische Kochkunst vom Feinsten freuen. Buon Appetito!

2. Tag | Donnerstag, 14. Oktober 2021

“Des Menschen Seele gleicht dem Wasser
Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es
Und wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd”
(Aus Gesang der Geister über den Wassern von Johann Wolfgang von Goethe)

Getreu diesem Motto unternehmen wir heute Vormittag mit Ihnen einen Ausflug ins Lauterbrunnental zu den spektakulären Trümmelbachfällen. Mit seinen zehn Gletscher-Wasserfällen im Berginnern, durch einen Tunnel-Lift zugänglich gemacht, sind die Trümmelbachfälle einzigartig in Europa. Der Trümmelbach entwässert allein die riesigen Gletscherwände von Eiger, Mönch und Jungfrau mit bis zu 20‘000 Litern Wasser pro Sekunde aus seinem Einzugsgebiet von 24 Quadratkilometern, das bis zur Hälfte mit Schnee und Eis bedeckt ist. Das Jungfrau-Aletsch-Gebiet ist von der UNESCO zum Welt-Natur-Erbe erklärt worden. 

Bitte beachten Sie, dass für den Besuch rutschfestes Schuhwerk, sowie eine warme und wasserdichte Jacke empfohlen wird. Die Besichtigung ist mit Treppensteigen verbunden und es benötigt daher eine gewisse Kondition. Sollten Sie damit jedoch keine Schwierigkeiten haben, steht einem Besuch der Trümmelbachfälle nichts im Wege. 

Diejenigen, welche den Rundgang nicht machen können oder wollen, unternehmen währenddessen eine kleine Rundfahrt mit dem grossen Reisebus zum Straubachfall ganz in der Nähe, welcher auch Arthur Schopenhauer nachhaltig beeindruckt hat. In seinem Reisetagebuch schreibt er dazu: «Der riesenmässige Straubach… einer der herrlichsten Wasserfälle, die man sehen kann», erscheint besonders schön gerade in diesem «reizenden Tal» mit seinen vierundzwanzig verschiedenen Kaskaden, mit seinen «himmelhohen Bergen und schroffen Felsen», mit dem buntfarbigen Schmuck seiner Felder und Wiesen.» 

Nach diesem eindrücklichen Naturspektakel geht es weiter mit der Bergbahn von Lauterbrunnen nach Mürren. 

Mürren – diese Sonnenterrasse über dem Lauterbrunnental mit seinen braun gebrannten Chalets und der atemberaubenden Sicht auf das berühmte Berner Dreigestirn der Alpen – ist die höchste ständig bewohnte Dorfsiedlung des Kantons Bern auf 1‘650 Metern Höhe. 

Just auf diesen Höhen haben sich Oskar Kokoschka und Alma Schindler-Mahler im August 1912 getroffen und geliebt. Fernab gesellschaftlicher Kontrolle und anlässlich ihres dreissigsten Geburtstages verklärten sie die eisbedeckten Gebirgsmassive zur Kulisse eines Beziehungsglücks, das als Amour fou in die Annalen einging. Davon gilt es zu berichten. Unser Kunstvermittler Andreas Jahn macht Ihnen anhand erlesener Bild- und Textbeispiele die emotionalen Höhenflüge und seelischen Tiefpunkte dieses Künstlerpaares gleichermassen sichtbar. 

Nach einem gemütlichen Mittagessen fahren wir mit der Schilthornbahn (Gondel) zurück ins Tal nach Stechelberg, wo unser Bus bereits auf uns wartet und uns zum Hotel zurückbringen wird. 

18.15 Uhr: Treffpunkt in der Hotellobby und Bustransfer zum Hotel Kirchbühl nach Grindelwald. 

Kaum eine andere Wand gibt so viele Geschichten her, wie die Eigernordwand. Leider auch dramatische… immer wieder kommt es vor, dass an dieser alpinen Front sogar sehr erfahrene Bergsteiger und Gleitschirmflieger vom plötzlichen Wetterumschwung überrascht werden oder gar verunglücken. In diesem Fall ist schnelle Hilfe angesagt. Der Grindelwalder Christian Brawand, der auch zusammen mit seiner Frau das Hotel Kirchbühl führt, war von 2004 bis 2020 Präsident der ARBE (Alpine Rettung Bern) und ist routinierter Bergretter aus Leidenschaft. Er wird uns heute Abend aus erster Hand einen kleinen Einblick in die waghalsige und gefährliche Welt der Bergrettung an der Eigernordwand geben. Seien Sie gespannt! 

Anschliessend werden wir im Hotel Kirchbühl ein feines Nachtessen einnehmen, bevor uns der Bus zurück in unser Hotel bringen wird. 


3. Tag | Freitag, 15. Oktober 2021

«Um und auf dem Thunersee» – wird das Motto unseres heutigen Tages sein. 

Rund um den Thunersee stehen zwölf Kirchen mit einer über tausendjährigen Geschichte. Jede der zwölf Kirchen ist mit ihrer Längs- und Querachse auf eine andere Kirche ausgerichtet. Kein Zufall, da sind sich die Experten sicher. Ihre Erbauer beachteten vielmehr astronomische, religiöse und geometrische Prinzipien. Selbstverständlich können wir nicht jede Kirche berücksichtigen. Alle sind sie auch nicht mehr erhalten. Aber die schönsten und typischsten sollen besucht und betrachtet werden. Andreas Jahn hat Ihnen anregende Inputs vorbereitet.

Unser Weg führt uns zunächst nach Einigen. Die Kirche Einigen liegt idyllisch am Ufer des Thunersees und ist eine ehemalige Wallfahrtskirche, die dem Heiligen Michael geweiht war und erstmals 1228 erwähnt wird. Sie gilt als der Prototyp aller zwölf Kirchen. Freuen Sie sich auf einen kurzweiligen und interessanten Besuch der Kirche, welcher von Andreas Jahn informativ unterlegt wird. 

Weiter geht es zur Basilika von Amsoldingen am Fuss des Gantrischmassivs, im Schutz des Stockhorns sozusagen. Der Legende nach soll sie von Rudolf II. von Burgund und Berta von Alamannien gegründet und dem Heiligen Mauritius geweiht worden sein. Die Kirche von Amsoldingen gehört zu den besterhaltenen Kirchen der frühromanischen Epoche in ganz Europa. Unser Kunstvermittler Andreas Jahn hat hier geheiratet – kein Wunder also und ein Grund mehr, warum er Sie mit seiner Begeisterung anstecken möchte!

Am Ufer des Thunersees, inmitten einer prächtigen Parkanlage mit exotischen Bäumen, befindet sich Schloss Hünegg. Der herrschaftliche Sitz vom Preussischen Baron Albert von Parpart und seiner Gemahlin Adelheid von Bonstetten wurde 1861 gebaut und ist den französischen Loire-Schlössern nachempfunden. Der Schlossbesitzer höchstpersönlich wird uns heute in Empfang nehmen. Auch hier dürfen Sie sich auf einen kleinen Rundgang mit vielen Informationen und anschliessend auf ein feines Mittagessen im Schlosskeller freuen. 

Da wir uns ja aber auch noch auf den Thunersee begeben wollen, werden wir unsere Rückfahrt nach Interlaken mit dem Schiff unternehmen. Ab der Schiffsstation Beatenbucht geniessen Sie einen einmaligen Blick in die famose Bergwelt und die Alpenweidelandschaft und gleiten ganz gemächlich auf dem Thunersee zurück nach Interlaken. Von dort sind es nur noch wenige Minuten zurück zum Hotel. 

Am Abend treffen wir uns wieder und möchten Sie musikalisch und kulinarisch verwöhnen. 

Im edlen Napoleon-Saal unseres Hotels möchten wir den heutigen Abend mit einer exklusiven Jugendstil-Soirée beginnen. Der Bassbariton René Perler wird zusammen mit seinem Klavierbegleiter Edward Rushton – dem Rahmen angemessen – eine Auswahl von Liedern des 19. und 20. Jahrhunderts für uns zelebrieren. Freuen Sie sich darauf mit Komponisten wie Richard Strauss, Hermann Levi, Gustav Mahler, Henri Duparc, Maurice Ravel und Erwin Schulhoff den heutigen Abend zu geniessen. 

Im Anschluss daran sind die Tische im Napoleon-Saal bereits festlich gedeckt. Bei einem gediegenen Dinner aus der Küche des Victoria-Jungfrau möchten wir Sie kulinarisch verwöhnen. 

4. Tag | Samstag, 16. Oktober 2021

«Jedem Völkchen sein Hörnchen». Das Alphorn gilt für viele als ein typisches Symbol Schweizer Alpenhirtenkultur, auch wenn seine Herkunft eher im nordeuropäischen Kulturraum oder gar bei den Maori in Neuseeland zu vermuten ist. Dieses «sidefyne» Blechblasinstrument wird bei Festen gespielt und steht für die Entschleunigung in hektischen Zeiten. Im heimeligen Bergdorf Habkern ist die Familie Tschiemer zu Hause. Heinz Tschiemer ist Inhaber der Firma Bernatone und baut Alphörner mit Leidenschaft. Wir besuchen den Alphornbauer in seiner Werkstatt, erfahren mehr über die Herstellung dieses traditionellen Musikinstruments und blicken ihm über die Schulter, während er uns in den faszinierenden Prozess vom Baumstamm bis zum spielfertigen Naturinstrument erklärt.

Selbstverständlich darf bei unserem Besuch auch eine kleine, musikalische «Alphorneinlage» nicht fehlen. Danach fahren wir weiter nach Thun, wo wir am Thuner Aarequai ein letztes gemeinsames Mittagessen einnehmen werden. Dann heisst es leider schon wieder Abschied nehmen. 

Rückfahrt mit dem Bus nach Basel, wo wir gegen 17.00 Uhr ankommen werden. 

Programmänderungen ausdrücklich vorbehalten. 

Victoria-Jungfrau Gand Hotel & Spa*****

Das Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa verfügt über 216 Zimmer, davon 106 Junior Suiten und Suiten. Sie sind klassisch oder modern eingerichtet, in verschiedenen Stilrichtungen, damit sich jeder Gast zu Hause fühlen kann. Umgeben sind diese Oasen der Gastlichkeit mit allen Annehmlichkeiten, die man von einem traditionellen Luxushotel erwarten kann. 

Dazu gehören zwei Restaurants, zwei Bars, 22 Konferenz- und Banketträume und eine Welt für sich: Das Spa auf einer Fläche von 5500 m² mit grosszügiger Schwimmhalle, Aussen-Solebad, Whirlpools, Saunalandschaft, Massagen, Fitness-Gym und den Pflegeangeboten des SENSAI. 

Alles Gründe, das Hotel nie zu verlassen. Wenn nicht die Attraktionen und Erlebnisse des Berner Oberlands mit seinen Bergen und Naturschönheiten locken würden.

Allgemeine Hinweise

Die Reisen werden wir in ausreichend grossen Reisecars der Firma Settelen durchführen. In Anbetracht der aussergewöhnlichen Lage ist es aber natürlich ebenfalls möglich in eigener Regie mit dem Privatwagen oder mit dem Zug an- und abzureisen. Sollten Sie davon Gebrauch machen wollen, bitten wir Sie dies auf dem Anmeldeformular entsprechend zu vermerken.

Selbstverständlich werden in allen Museen und Restaurants die zum Reisezeitpunkt geltenden Abstandsregelungen eingehalten.

Unsere Leistungen:

• Hin- und Rückfahrt im grossen modernen Reisebus der Firma Settelen.
• Busverfügbarkeit während der ganzen Reise.
• 3 Übernachtungen im Hotel Jungfrau-Victoria***** inkl. Frühstück in Interlaken. 
• Vortrag von Andreas Jahn zum Thema “Landschaftsbilder und Ansichten des Berner Oberlandes aus dem In- und Ausland” im Hotel.
• Besuch der Trümmelbachfälle. 
• Fahrt mit der Bahn/Gondel nach Mürren und zurück. 
• Geführter Dorfspaziergang in Mürren mit Schwerpunkt “Liebesstätte von Oskar Kokoschka und Alma Mahler” durch Andreas Jahn. 
• Vortrag zum Thema “Bergrettung an der Eigernordwand” durch den Bergretter und Hotelier Christian Brawand im Hotel Kirchbühl in Grindelwald.
• Tagesausflug unter dem Motto “Um und auf dem Thunersee” mit geführter Besichtigung der Kirchen Einigen und Amsoldingen und des Schlosses Hünegg durch Andreas Jahn und Schifffahrt auf dem Thunersee zurück nach Interlaken.
• Privates Konzert in einem exklusiven Raum im Hotel für unsere Gruppe mit Bassbariton René Perler und Pianist Edward Rushton. 
• Besuch mit Führung und Blick hinter die Kulissen in der Alphornwerkstatt Bernatone von Heinz Tschiemer in Habkern inkl. musikalischer Alphorn-Einlage. 
• Alle Mahlzeiten inkl. Getränke wie im Programm erwähnt (4 x Mittagessen, 3 x Dinner)
• Persönliche Begleitung durch Peter Potoczky.
• Begleitung durch den Kunstvermittler Andreas Jahn auf der ganzen Reise. 

Kosten

Preis pro Person im Doppelzimmer
CHF 3’490.00.-

Zuschlag für Doppelzimmer zur Einzelnutzung
CHF 360.00.-

Nicht im Preis enthalten:

• Obligatorische Annullationskostenversicherung
• Trinkgelder
• Ausgaben für den persönlichen Bedarf

Andreas Jahn

Als ganz besonderes Highlight auf dieser Kurzreise wird uns Andreas Jahn begleiten, den Sie vielleicht noch als ausgezeichneten Kunstvermittler an unseren Spezialanlässen im Basler Kunstmuseum oder im Zentrum Paul Klee in Bern oder von unseren letztjährigen Reisen im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe “Kunstsinnige Schweiz” in bester Erinnerung haben. Er versteht es, wie kein Zweiter mit seinen geistesgeschichtlichen und kulturpolitischen Ausführungen, spannende Einblicke in das Wechselspiel von Literatur, Kunst und Architektur zu eröffnen. Diese setzen bei den historischen Informationen an und führen weit darüber hinaus, um Sie noch mehr begeistern zu können.

 

René Perler

Der Bassbariton René Perler findet als freischaffender Konzert- und Opernsänger sein Glück in einem vokalen Repertoire, das von der Renaissance bis ins 21. Jahrhundert reicht. Besonders gerne widmet er sich der Alten Musik, dem solistischen Ensemblegesang und dem Kunstlied. Er studierte Gesang in Fribourg/Freiburg, Bern, London, Zürich/Winterthur und Amsterdam bei Cécile Zay, Jakob Stämpfli, Horst Günter, Rudolf Piernay, László Pólgar und Margreet Honig. An der Universität Freiburg i.Ü. erwarb sich der Bassbariton ein Lizentiat in Musikwissenschaft und Geschichte.

Als Konzertsänger war er mit Dirigenten wie Andrew Parrott, Martin Haselböck, Michel Corboz, Livio Picotti und Howard Griffiths in ganz Europa und den USA zu hören, u.a. in San Marco Venedig, in der Basilica Superiore in Assisi, im Dom zu Berlin und in der Kathedrale von Malaga. In Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion war er in Riga mit dem Lettischen Radiokammerchor zu hören. Im Sommer 2018 sang er das Baritonsolo in Beethovens 9. Sinfonie mit dem Orchester von Al-Kamandjâti in Jerusalem, Bethlehem, Nablus und Ramallah. Regelmässig tritt er bei den Abendmusiken in der Predigerkirche Basel auf.

Edward Rushton

Edward Rushton studierte Klavier und Komposition an der Chetham‘s School of Music in Manchester, an der Universität Cambridge und an der Royal Scottish Academy of Music and Drama. Nach einem zweijährigen Aufenthalt als Korrepetitor in Münster, Westfalen, zog Rushton in die Schweiz, um in der Meisterklasse von Irwin Gage Liedinterpretation zu studieren. 2001 schloss er mit Auszeichnung ab. Seit 2000 ist Edward Rushton Dozent für Liedbegleitung an der Musikhochschule Luzern.

Als Liedbegleiter ist er in Deutschland, Grossbritannien, Belgien, Polen, Frankreich, Italien, Griechenland und der Schweiz, mit Sängerinnen und Sängern wie Juliane Banse, Sybille Diethelm, Melanie Forgeron, Annina Haug, Jeannine Hirzel, Kathrin Hottiger, Lena Kiepenheuer, Theresa Kronthaler, Yvonne Naef, Robin Adams, Richard Burkhard, Michael Mogl, René Perler, Jakob Pilgram, Lázsló Polgár, Jonathan Sells und Simon Wallfisch aufgetreten. Er spielt auch in verschiedenen kammermusikalischen Formationen.

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